iNEMI-Konsortium will Boundary Scan vorantreiben

Die US-amerikanischen Embedded-Tool-Spezialisten von Asset InterTech haben ein Projekt der International Electronics Manufacturing Initiative (iNEMI) zur Förderung des Boundary-Scan-Teststandards mitbegründet.

Das iNEMI-Konsortium, in dem mehr als 70 Hersteller, Lieferanten und zugehörige Unternehmen organisiert sind, will den IEEE1149.1-Boundary-Scan-Standard aktiv fördern und vorantreiben.

»Seit seiner Entwicklung in den 90er-Jahren hat die Industrie enorm von Boundary Scan profitiert«, betont Alan Sguigna, Vice President Marketing und Sales bei Asset und Vertreter des Unternehmens in der Boundary-Scan-Projektgruppe der iNEMI. »Wir möchten diese Basis ausbauen und die Technologie einen entscheidenden Schritt voranbringen. In unseren Augen ist das Boundary-Scan-Ökosystem noch keineswegs vollständig. Wir werden alles Mögliche unternehmen, damit diese Technologie in Design-Validierungs-, Test- und Debug-Applikationen für Chips, Leiterplatten und Systeme effektiv eingesetzt werden kann.« So will das Unternehmen den Weg für weitere Standards ebnen, z.B. für den aktuell in der Entwicklung befindlichen Internal-JTAG-Standard »IJTAG IEEE P1687«.

Auch Jim McElroy, Chief Executive Officer der iNEMI, sieht Boundary Scan als gutes Beispiel dafür, wie die gesamte Elektronikindustrie von der Initiative einer branchenübergreifenden Interessensgemeinschaft profitieren kann. »Wenn wir die Anbieter der EDA-Tools und die Chip-Hersteller überzeugen, Boundary Scan zu unterstützen, werden Downstream-Elektronikfirmen wie Systemprovider und Leiterplatten-Hersteller stark davon profitieren«, so McElroy. »Zuerst wird sich die Qualität ihrer Produkte verbessern, dann werden ihre Messprozesse wesentlich umfassender und vor allem weniger kostenintensiv.«