Portabler Monitoring-Empfänger für Signalanalysen von 9 kHz bis 7,5 GHz Funkstörungen optimal erfassen

Besonders in sicherheitskritischen Anwendungen müssen Funkstörungen schnell lokalisiert und beseitigt werden. Da solche Interferenzen vielfältige Ursachen haben, muss hierzu ein großer Frequenzbereich mit einer hohen Auflösegenauigkeit messtechnisch überwacht werden...

Portabler Monitoring-Empfänger für Signalanalysen von 9 kHz bis 7,5 GHz

Besonders in sicherheitskritischen Anwendungen müssen Funkstörungen schnell lokalisiert und beseitigt werden. Da solche Interferenzen vielfältige Ursachen haben, muss hierzu ein großer Frequenzbereich mit einer hohen Auflösegenauigkeit messtechnisch überwacht werden – am besten mit einem tragbaren und einfach zu bedienenden Monitoring-Empfänger.

Alle in den Verkehr gebrachten elektronischen Geräte haben durch eine Typprüfung nachzuweisen, dass sie keine störende elektromagnetische Strahlung emittieren. Dennoch kommt es vor, dass Geräte auf Grund von Fehlfunktionen unerwünschte Signale aussenden und damit andere Funkdienste massiv beeinträchtigen. Darüber hinaus können Interferenzen durch unerlaubt in Betrieb genommene Geräte verursacht werden, die beispielsweise in einem im jeweiligen Land nicht freigegebenen Frequenzbereich arbeiten.

Welche Messtechnik verwenden?

Da normalerweise nicht bekannt ist, welche Art der Störung vorliegt, ist zu deren Detektion eine universelle Messlösung erforderlich. Das potentielle Spektrum reicht von sehr kurzzeitigen und schmalbandigen Störsignalen bis hin zu kontinuierlichen, breitbandigen Störungen. Dementsprechend muss die eingesetzte Messtechnik einen großen Frequenzbereich mit hoher Auflösung abdecken und diesen Frequenzbereich schnell scannen, um auch die schmalbandigen und kurzzeitigen Signale erfassen zu können. Für die rasche Lokalisierung des Störers sollte das Messgerät zudem tragbar sein und über eine Richtantenne verfügen. Eine Speicherung der Messwerte erleichtert außerdem die spätere Protokollierung sowie die nachträgliche Analyse der erfassten Signale.

Eine Möglichkeit wäre nun der Einsatz eines Spektrumanalysators, von denen verschiedene tragbare Varianten auf dem Markt verfügbar sind. Diese eignen sich allerdings nur mit Einschränkungen, da beispielsweise die Erfassung sehr kurzer Signale mit längeren Pausen bis zur nächsten Wiederholung kaum möglich ist. Zudem fehlt in der Regel eine Vorselektion, mit der starke benachbarte Signale ausgeblendet werden können.