Erfassung von Frequenz- und digitalen Signalen

Für das digitale rechnersteuerbare Messdatenerfassungssystem SIQUAD (2- und 4-kanalige modulare Verstärker für DC, DMS, Temperatur, ICP) stehen jetzt auch Einschübe zur Frequenzmessung und Verarbeitung von digitalen Signalen zur Verfügung.

Deren Typenbezeichnungen lauten ISO-FU-S2, DIO-8-D und DIO-8-Z4-D. Der rechnersteuerbare Messverstärker ISO-FU-S2 (2-kanalig) ist für die Konditionierung von beliebigen periodischen Frequenzsignalen entwickelt worden. Jeder Kanal bietet zwei differenzielle Spuren mit einer AC-Kopplung und einer nachgeschalteten vierfach einstellbaren Verstärkerstufe. So können Signale mit Amplituden zwischen 500 mV und 100 V gemessen werden. Zusätzlich enthält jeder Kanal einen digitalen Eingang, z.B. für Synchronisationssignale. Zur Versorgung von Sensoren ist eine potentialgetrennte Speisespannung pro Kanal integriert. In der Betriebsart FU-Wandler wird ein Frequenzbereich von 5 Hz bis 1 MHz abgedeckt, in der Betriebsart Inkrementalgeber können 100 bis 1 Million Impulse gezählt werden (maximale Zählfrequenz 1 MHz).

Der rechnersteuerbare Einschub DIO-8-D dient der Erfassung von bis zu acht digitalen Eingangssignalen (High Pegel: 3,5 bis 60 V, Low Pegel: -30 bis + 1 V; Frequenz bis 20 kHz) sowie der Ansteuerung von acht Relaisausgängen (bis 2 A, 220 V). Die Eingänge sind gegeneinander optoentkoppelt. Die Relaisausgänge können mittels Jumper pro Kanal als Öffner oder Schließer eingestellt werden. Die Schaltzustände der Ein- und Ausgänge werden über LEDs auf der Frontplatte angezeigt.

Bei DIO-8-Z4-D können Eingänge zusätzlich als einfache Frequenzeingänge konfiguriert und zur Konditionierung von digitalen Frequenzsignalen verwendet werden. Es sind maximal vier Frequenzeingänge pro Karte möglich. Die Frequenzeingänge können als FU-Wandler (5 Hz bis 1 MHz) oder Inkrementalzähler (100 bis 1 Million Impulse) parametriert werden.

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