Endress+Hauser und Knick kooperieren in der Analysemesstechnik

Die beiden Unternehmen bündeln ihr Know-how im Bereich der induktiven Steckersysteme für die Analyse von Flüssigkeiten und wollen einen gemeinsamen Industriestandard schaffen.

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung haben sich Knick und Endress+Hauser dazu entschlossen, die Memosens-Technik, ein Sensorsystem, das prozessrelevante Daten direkt im Sensor speichert, zu öffnen. »Wir wollen zum Nutzen aller Anwender eine gemeinsame Plattform für induktive Steckersysteme etablieren«, erklärt Klaus Endress, CEO der Endress+Hauser-Gruppe. Dr. Martin Knick, CEO von Knick, sieht die Kooperationsvereinbarung als ersten Schritt in diese Richtung: »Unser Ziel ist, dass weitere Sensor- und Transmitterhersteller die Memosens-Technik nutzen können.«

Mit Memosens-Sensoren lassen sich Messgrößen wie ph-Wert und Sauerstoffgehalt in Flüssigkeiten messen. Gemeinsam planen die beiden Unternehmen, eine neue Memosens-Generation zu entwickeln, die auch auf der InduCon-Technik basiert, das induktive Steckersystem für intelligente elektrochemische Sensoren von Knick.