Druckfester induktiver Wegaufnehmer

Die induktiven Wegaufnehmer der Baureihe SM460 von A. B. Jödden sind bis 200 bar Umgebungsdruck einsetzbar und werden mit einem Einschraubzapfen ähnlich DIN 3852 T3, Form F (mit O-Ringdichtung) geliefert.

Der NiFe-Kern wird im Druckraum axial durch den hohlen Spulenkörper bewegt. Zur Speisung und Signalaufbereitung dienen die Zweikanal-Elektronik-Module der Serie SM12 mit stabilisiertem Trägerfrequenzoszillator, phasenabhängigem Demodulator und Ausgangsverstärker.

Je nach Ausführung sind Ausgangssignale von ±10 V(DC), 0 bis 10 V(DC) oder 0(4) bis 20 mA möglich. Der Nullpunkt und die Verstärkung werden mit Trimmpotentiometern eingestellt. Die Bauweise ermöglicht einen Einsatz bei Schockbelastungen bis 250 g und Vibrationsbelastungen bis 20 g rms (50 g Spitze).

Nach dem magnetostriktiven Messprinzip arbeitet der OEM-Wegaufnehmer SM71E. Hier fließt ein Stromimpuls durch einen Wellenleiter; das so erzeugte Magnetfeld löst beim Auftreffen auf das Magnetfeld des Positionsmagneten einen Torsionsimpuls aus, der als Torsionswelle vom Messpunkt zu den beiden Enden des Wellenleiters läuft. Die Zeit zwischen dem Aussenden des Stromimpulses und der Erfassung des Torsionsimpulses ist proportional zur Position des externen Magneten.

Dieses zuverlässige Messsystem arbeitet berührungslos und damit verschleißfrei. Der Wellenleiter kann in Stabgehäusen aus unterschiedlichen unmagnetischen Werkstoffen eingebaut werden. Die Position des Magneten zum Anfangspunkt des Wegaufnehmers wird als normiertes Signal von ±10 V(DC), 0 bis 10 V(DC) oder 0(4) bis 20 mA ausgegeben. Der Sensor ist als offene, kompakte Einbauversion konzipiert. Der Aufbau in Modulbauweise kann die verschiedenen Anwendungen des OEM-Marktes kostengünstig abdecken.