Pluspunkte moderner Analysatoren, Generatoren und Messtechnik-Hard-/Software Die Multistandard-Alleskönner

Eine Menge hat sich in letzter Zeit bei den HF-, Logik-, Protokoll- und Spektrumanalysatoren getan: Multistandard-Systeme müssen es schon sein. Und auch die Signalgeneratoren sind, wie die Gerätebeispiele belegen, zu wahren „Alleskönnern“ geworden.

Pluspunkte moderner Analysatoren, Generatoren und Messtechnik-Hard-/Software

Eine Menge hat sich in letzter Zeit bei den HF-, Logik-, Protokoll- und Spektrumanalysatoren getan: Multistandard-Systeme müssen es schon sein. Und auch die Signalgeneratoren sind, wie die Gerätebeispiele belegen, zu wahren „Alleskönnern“ geworden.

Natürlich heißt auch in der Kommunikations-Messtechnik eine Devise des Anwenders: Ein Gerät – ob Analysator oder Generator – muss möglichst viel können und vor allem künftigen Standard-Erweiterungen gewachsen sein. Denn bei den sehr kurzen Innovations-Taktraten der Wireless-Standards kann man sich nicht erlauben, im 6-Monats-Rhythmus neue Geräte zu beschaffen. Doch dank ausgefeilter Software-Technik und sehr guter Universal-HF-Frontends lassen sich mittlerweile alle Geräte der Kommunikations-Messtechnik den unterschiedlichen Anforderungen, Modifikationen oder Standard-Erweiterungen allein per Software anpassen, wie die hier gezeigten Gerätebeispiele beweisen.

Die Wireless-Analysatoren: Stets fit für mehrere Standards

Wireless-/HF-Analysatoren zeichnen sich heute – dank Software-Steuerung und universeller HF-Frontends – dadurch aus, dass sie nie nur einen Funk-Standard beherrschen, sondern fit sind gleich für mehrere. Beispiel hierfür ist die neue Signalanalysator-Produktfamilie MS2690A (50 Hz bis 6 GHz, Bild 1), MS2691A (50 Hz bis 13,5 GHz) und MS2692A (50 Hz bis 26,5 GHz) von Anritsu (www.anritsu.de). Diese Geräte realisieren nicht nur umfassende WiMAX-Tests, sondern sind außerdem für weitere Mobilfunk-Standards geeignet, darunter W-CDMA und die künftigen LTE-Derivate, die ja jetzt noch gar nicht feststehen. Gesteuert werden die Geräte über Gigabit-Ethernet, GPIB oder USB 2.0. Jeder dieser Signalanalysatoren erfüllt die Anforderungen, die der Physical Layer von WiMAX stellt, einschließlich des sehr großen Dynamikbereichs und der Pegelgenauigkeit (±0,5 dB, von 50 Hz bis 6 GHz). Die Analysatoren lassen sich auch als All-in-one-Gerät zum Testen von Basisstationen und für Fertigungs- und Übertragungstests von Komponenten wie Verstärkern oder Filtern verwenden: Hierzu muss lediglich die Vektorsignalgenerator-Option installiert werden, die Frequenzen bis zu 6 GHz und auch die Ausgabe von HF-Modulationssignalen mit bis zu 120 MHz Bandbreite unterstützt und deshalb ebenfalls multistandard-fähig ist. Dies war bislang in dieser Komplexität nur umständlich und mit vielen Einzelgeräten möglich. Letztlich ermöglicht diese Option die Ausgabe von Signalen gemäß IEEE 802.16e (Mobile WiMAX), aber auch gemäß anderer digitaler Mobilfunk-Standards. Definiert werden diese Signale mit Hilfe der „IQProducer“-Software oder mit herkömmlichen Design-Tools.