Datenerfassungsboard als Waveform-Generator

Die PCI-Karte P25M stellt ein Transientenrecorder- und Waveformgenerator-Board dar, das für schnelle Messdatenerfassungs- und Playback-, für Stimulus- und Response-Applikationen sowie für schnelle Steuer- und Regelungsaufgaben entwickelt wurde.

Es ist mit vier separaten 16-bit-A/D-Wandlern mit jeweils 25 MS/s Abtastrate und vier 16-bit-D/A-Wandlern mit jeweils 50 MS/s ausgestattet. Die Wandler sind direkt an ein Spartan-3-FPGA angebunden, das die Messdaten mit hoher Bandbreite in den eigenen Speicher oder mit Hilfe des DSP in den PC-Speicher überträgt. Beim Einlesen von vier Kanälen in den PC werden, so der Hersteller, Datenraten bis zu 8 MS/s je Kanal erreicht, im board-eigenen Speicher könne die Daten mit bis zu 25 MS/s abgelegt werden.

Da das FPGA auch vom Anwender frei programmierbar ist, lassen sich selbst extrem schnelle Online-Berechnungen der Messdaten durchführen. Für komplexere DSP-Anwendungen steht der mit 300 MHz getaktete Floating-Point-DSP TMS320C6713 zur Verfügung, der gemeinsam mit dem FPGA die Recheneinheit des Moduls bildet. Für die Code-Entwicklung des FPGA kann MATLAB/Simulink verwendet werden, nutzen lässt sich aber auch VHDL. Die Cores lassen sich mit Hilfe des mitgelieferten Logik-Frameworks in Embedded-Applikationen integrieren. Für die Einbindung in Host-Applikationen sind C++-Bibliotheken und Treiber für Windows und Linux im Lieferumfang enthalten.

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