BMBF fördert IR- und THz-Mikroskopie mit 1 Mio. Euro

100- bis 1000mal genauer als eine kommerzielle Infrarot-Mikroskopaufnahme werden die Bilder des breitbandigen Infrarot- und Terahertz-Nanoskops sein, das Chemiker um Prof. Dr. Martina Havenith-Newen am Lehrstuhl für Physikalische Chemie II der Ruhr-Uni Bochum entwickeln.

Für den Bau des neuen Großgeräts hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt 930.000 Euro bewilligt. Zwei Jahre wird das Gerät in Bochum stehen. Nach der Aufbau- und Testphase zieht es dann nach Karlsruhe um. Am dortigen Elektronenbeschleuniger ANKA wird die notwendige Breitband-Synchrotronstrahlung erzeugt, mit der das Mikroskop arbeitet. Ein solcher Aufbau ist in Deutschland einzigartig. Künftig wollen die Forscher damit Zellen, Membrane, Nanopartikel und nanostrukturierte Materialien genauestens untersuchen.