Agilent: Oszilloskope mit Speichertiefenrekord

Bis zu 1 Milliarde Punkte Speichertiefe bieten die Hochleistungsoszilloskope der Serie »Infiniium DSO/DSA90000A« von Agilent. Zudem bieten die Scopes dank ihres integrierten dreistufigen Hardware/Software-Triggersystems »InfiniiScan Plus« nahezu unendlich viele Triggermöglichkeiten für unterschiedlichste Debugging-Situationen.

Die Oszilloskop-Serie »Infiniium DSO/DSA90000A« von Agilent setzt eine neue Referenz in punkto Speichertiefe: Der optionale Speicher mit einer Speichertiefe von bis zu 1 Milliarde Punkten zeichnet bei einer Abtastrate von 40 GSample/s und simultanen Messungen in vier Kanälen einen Signalabschnitt von 25 ms Länge auf. Der auf der »Infiniium-Data-Accelerator«-Technologie basierende Signalspeicher erlaubt zudem extrem hohe Auslesegeschwindigkeiten und bietet einen schnellen Zugriff auf die Ergebnisse der Offline-Analyse.

Sowohl die DSO- als auch die DSA-Modelle können mehr als 150.000 Messungen pro Sekunde durchführen und bieten Betriebsarten, die über 300.000 Trigger pro Sekunde unterstützen. Damit können Anwender auch Hochgeschwindigkeits-Digital- und HF-Schaltungen analysieren und debuggen, die eine sehr hohe Signalintegrität, eine große Speichertiefe und umfassende Analysen erfordern.

Auch hinsichtlich der Signalintegrität punktet die neue Serie: Alle Modelle bieten das jeweils geringste Eigenrauschen bei der entsprechenden Bandbreite (z. B. 147 µVeff bei 5 mV/div Eingangsempfindlichkeit für das 2,5-GHz-Modell). Diese Eigenschaften sind unter anderem auf Agilents proprietäre Packaging-Technologien und auf die spezielle CMOS-A/D-Wandler-Architektur zurückzuführen.

Mit Hilfe der »Infiniium-DSO/DSA90000A«-Serie lassen sich digitale Systeme schneller als je zuvor charakterisieren und debuggen - davon ist man bei Agilent überzeugt. Das neue Ereignisidentifizierungssystem »InfiniiScan Plus« basiert auf dem derzeit wohl schnellsten Hardware-Triggersystem. Das dreistufige Triggersystem, das durch eine Kombination aus zwei Hardware-Trigger-Leveln und der »InfiniiScan«-Software nahezu unendlich viele Triggermöglichkeiten für unterschiedlichste Debugging-Situation bietet (Mehrfach-Hardware-Trigger werden ab Mai/Juni 2008 verfügbar sein), erkennt kurze Ereignisse von 150 ps per Hardware sowie bis 75 ps per Software.