Agilent bläst zur Offensive in der Wireless-Messtechnik

Gleich drei Basissysteme für die HF- und Mobilfunk-Messtechnik hat Agilent Technologies parallel auf den Markt gebracht: den Signalanalysator MXA, die Signalgeneratoren der Serie MXG und den Mobilfunktester E6601.

»Die drei Geräte stehen für eine neue Strategie von Agilent: Wir machen die Wireless-Messtechnik skalierbar«, erläutert Jim Armentrout, Market Segment Manager in der Electronic Measurements Group von Agilent. »Jedes ausgelieferte Instrument sollte genau die Merkmale und Funktionen haben, die sein Käufer in absehbarer Zeit brauchen wird. Wenn der Anwender irgendwann aber neue Techniken zu prüfen hat oder mehr Leistung benötigt, muss sich das Gerät entsprechend anpassen lassen, und zwar schnell und kostengünstig.«

Mit dieser Plattformstrategie versucht Agilent, an das Skalierungskonzept seiner Oszilloskope der Serie »Infiniium DSO80000B« anzuknüpfen. Deren Bandbreite ist nachträglich durch Upgrades erweiterbar, und zwar nicht nur auf das Bandbreitenniveau der jeweils nächsthöheren Version, also von 3 auf 4 oder von 6 auf 8 GHz, sondern auch mit beliebigem Überspringen. Ähnliche Skalierungschancen eröffnen jetzt die Instrumente MXA, MXG und E6601: Die Eingangsverstärker des MXA etwa sind je nach Kundenwunsch für Frequenzen bis 3,6, 8,4, 13,6 oder 26,5 GHz ausgelegt.