0,05 Prozent Fehler: ganz schön präzise

Die auch in automatisierte Mess- und Prüfplätze integrierbare LCR-Messbrücke HM-8118 kann mit beachtlicher Genauigkeit aufwarten: Nur 0,05 Prozent Grund-Fehler nennt das Datenblatt.

In der oberen Präzisionsklasse angesiedelt, zeigt sich diese neue LCR-Messbrücke von Hameg. Sie verfügt standardmäßig über eine galvanisch getrennte USB-/RS232-Dual-Schnittstelle; ein GPIB/IEEE488-Interface ist optional lieferbar, so dass das Gerät auch in automatisierten Messplätzen einsetzbar ist.

Folgende Messgrößen können bestimmt werden: L, C, R, IZI, X, IYI, G, B, D, Q, M, N, dazu auch Verlustfaktor- und Güte-Werte. Neben einer variablen Messspannung (0,1 bis 1,5 Veff) steht zur Charakterisierung von LCR Bauelementen eine Bias-DC-Funktion für Spannung (0 bis 5 V/0 bis 40 V ext.) sowie für Strom (0 bis 200 mA) zur Verfügung.

Mit der Messbrücke können insbesondere auch die Eigenschaften von Transformatoren und Übertragern im Messfrequenz-Bereich von 20 Hz bis  200 kHz bestimmt werden.

Durch die moderne Multislope-Wandler-Technologie und eine aufwendige Messsignal-Erzeugung sind, so der Hersteller, stabile Messungen bis in den Femtofarad- bzw. Subnanohenry-Bereich möglich. Laut Datenblatt schafft das Gerät maximal zwölf Messungen je Sekunde.

Alle Messgrößen werden gleichzeitig mit dem Messergebnis auf einem Grafik-Display angezeigt. Eine Save/Recall-Funktion erlaubt das Speichern und Aufrufen von bis zu zehn verschiedenen Gerätekonfigurationen.