Messdatenerfassung für Fahrzeug und Prüfstand

Im Bereich der Steuerungssoftware für Automobiltests hat sich »Inca« von Etas ziemlich etabliert. Da ist es kein Wunder, dass Anbieter von Mess-Hardware in diesem Bereich das System nur zu gerne unterstützen.

Der Hersteller mobiler Messtechnik in der Automobilindustrie Ipetronik bietet mit dem Add-on »INCA CAN 3« eine neue Version seines Treibers für die Mess- und Steuergeräteapplikationssoftware »Inca« von Etas. Das Programm eignet sich für alle Inca-Versionen ab 6.1 mit CAN-Bus-Schnittstellen wie ES690, ES590 oder die ES1000-Serie. Laut Hersteller verbessert es die Handhabung der CAN-Bus-Messmodule. Unterstützt werden alle CAN-Module von Ipetronik der M-, SIM- und T-Serie im Freerunning-Modus. Die Konfiguration der Module erfolgt direkt in der Oberfläche von Inca über die OHWI3-Schnittstelle. Die Konfigurationsdaten werden nun direkt in der Arbeitsumgebung gespeichert ohne Aufruf eines externen Programms. Änderungen wie Abtastraten oder Kanalnamen lassen sich direkt in Inca durchführen und sind sofort wirksam.

Vor allem der Variablenauswahl-Dialog wurde deutlich überarbeitet, so dass nun Mehrfachauswahl, Copy & Paste-Funktion, etc. zur Verfügung stehen. Außerdem ist ein Expertenmodus (IPEconf 2) für die erweiterte Konfiguration implementiert, sowie mehrere Modi zur Geräteinitialisierung für Trockenkonfiguration und verzögerungsfreien Messstart. Eine weitere Neuerung ist das Kanal-Mapping. Damit kann der Anwender die Hardwarekonfiguration direkt aus seiner INCA-Messoberfläche aufrufen und Änderungen vornehmen. Die neue Treibersoftware unterstützt die Sprachen Deutsch und Englisch. Eine französische Version ist in Planung.(mc)