Mentor Graphics: IPs für Subsysteme

<p>Nicht mehr nur »normale« Intellectual-Property-Cores (IPs) will Mentor Graphics in Zukunft vermarkten, sondern ganze Subsystem-IPs, die sich aus analogen, digitalen und Embedded-Software-IPs zusammensetzen.

Nicht mehr nur »normale« Intellectual-Property-Cores (IPs) will Mentor Graphics in Zukunft vermarkten, sondern ganze Subsystem-IPs, die sich aus analogen, digitalen und Embedded-Software-IPs zusammensetzen. Das erste IP, das Mentor jetzt vorstellt ist ein USB-Subsystem. Weitere Subsystem-IP-Produkte für SATA- und Ethernet-Lösungen befinden sich derzeit in Entwicklung. Laut der letzten Podiumsdiskussion der Fabless Semiconductor Association (FSA) über IP (»IP – Building an Efficient Ecosystem« am 11. Oktober 2006), kann die in den heutigen Elektronikdesigns adaptierte Third-Party-IP sehr kostspielig sein.

Dies liegt an den Problemen, die bei der Integration digitaler IP, analoger PHY und Embedded-Software-IP auftreten, welche üblicherweise von unterschiedlichen IP-Anbietern stammen. Die Ausführungen der FSA weisen darauf hin, dass die zur Erzeugung eines vollständigen und integrierten IP-Subsystems erforderliche Identifizierung, Beschaffung und Verifizierung der Halbleiter-IP mit Kosten verbunden sind, welche die Gesamtkosten einer Entwicklung erheblich beeinflussen können.

»Im abgelaufenen Jahr hatten viele unserer großen Kunden Integrationsprobleme – insbesondere mit Digital-Controllern und Embedded-Software-IP –, die zu Verzögerungen bei der Einführung ihrer Endanwenderprodukte geführt haben. Um die Schwierigkeiten bei der Integration zu beseitigen, stellen wir den Kunden unsere Subsystem-IP-Lösung zur Verfügung«, so Bill Martin, General-Manager von Mentor Graphics IP Division.