Maschinenautomatisierung mit PACMotion

Für ein effizientes Engineering hat GE Fanuc bei der Motion-Control-Lösung PACMotion die Antriebssteuerung in den PAC-Controller integriert, um hohe Leistungsfähigkeit mit hoher Zuverlässigkeit und angemessenen Kosten (TCO) zu kombinieren.

Für ein effizientes Engineering hat GE Fanuc bei der Motion-Control-Lösung PACMotion die Antriebssteuerung in den PAC-Controller integriert, um hohe Leistungsfähigkeit mit hoher Zuverlässigkeit und angemessenen Kosten (TCO) zu kombinieren.

Mit PACMotion zielt das US-japanische Gemeinschaftsunternehmens insbesondere auf den Verpackungsmaschinenmarkt - die Motion-Control-Lösung eignet sich aber auch für Holzbearbeitungs-, Montage-/Handling- und andere Produktionsmaschinen.

Hohe Leistungsanforderungen werden insbesondere an Maschinen gestellt, die eine große Anzahl von Achsen (zwischen 8 und 100) schnell und genau synchronisieren müssen. Hier war die traditionelle Lösung die Königswelle. Diese rein mechanische Lösung ist heute jedoch eher selten anzutreffen, da die elektronische Variante flexibler ist. Man findet jedoch recht häufig Hybridlösungen, denn viele der verwendeten rein elektronischen Lösungen sind auch heute noch in puncto Leistungsfähigkeit, Genauigkeit und Funktionalität begrenzt. Mit PACMotion liegen die Leistungsgrenzen der Maschine nun nicht mehr bei der Elektronik, sondern wieder bei der Mechanik.

Um dies zu realisieren, entwickelte GE Fanuc für die Hardware eine komplett neue Architektur und Technologie. Die komplette Software basiert bei PACMotion auf offenen Standards wie dem VxWorks-Betriebssystem, PLCopen- Programmiersprachen und -Funktionsblöcken sowie OMAC-Architekturen. Da die Software häufig geistiges Eigentum des Maschinenherstellers beinhaltet, besteht somit keine Abhängigkeit zum Automatisierungslieferanten.

Zentrale Software - dezentrale Hardware

Beim Design der PACMotion-Steuerungsarchitektur zentralisierte GE Fanuc die Software soweit wie möglich und dezentralisierte die Hardware soweit wie nötig. Zum Beispiel bleibt aus der Sicht des Programmierers und Anwenders die komplette Software zentral in einer CPU. Dies vereinfacht Programmierung, Inbetriebnahme und Wartung. Müsste zum Beispiel ein Motor, Verstärker oder Motion-Controller getauscht werden, würden während der Power-On-Prozedur alle Programme und Parameter automatisch nachgeladen, wofür weder Programmiergeräte noch irgendwelche Einstellungen erforderlich sind.