Zukünftiger Megatrend: Software Defined Power Architectures (SDPA) Strategische Partnerschaft von CUI und Virtual Power Systems

Mit dem Ziel, in Zukunft mittels Software Defined Power Architectures intelligentere, effizientere Rechenzentrum-Infrastrukturen zu schaffen, sind CUI und Virtual Power Systems eine strategische Partnerschaft eingegangen, die erste dieser Art in der Stromversorgungsbranchen.

Im Rahmen einer begrenzt exklusiven Zusammenarbeit, wird CUI zusammen mit Virtual Power Systems Hardware-Entwicklungen vorantreiben, die nach Überzeugung der beiden Partner, einen neuen Standard für eine effiziente Stromversorgungs-Infrastruktur in Rechenzentren schaffen werden.

CUI wird dabei die Hardware-Komponenten des ICE-Systems (Intelligent Control of Energy) entwickeln, fertigen und vertreiben, das den gesamten Wert der Software-Defined-Power-Lösung von Virtual Power Systems umsetzt. Dabei wird die Hardware des ICE-Blocks über die ICE-Plattform verwaltet und gesteuert, einem eng integrierten Softwarepaket, das von Virtual Power Systems entwickelt wurde.

Mit Hilfe des ICE-Blocks wird es nach Angaben der beiden Partner den Betreibern von Rechenzentren möglich sein, ihre Strom- und server-Auslastung zu verdoppeln, Kosten zu sparen und die Verfügbarkeit ihres Rechenzentrums deutlich zu verbessern.

Die strategische Partnerschaft zwischen CUI und Virtual Power Systems stellt dabei einen ersten Schritt dar, auf dem Weg, ein größeres Software-Defined-Power-Ecosystem zu schaffen, das von der Leiterplatten- bis zur Systemebene reicht und letztendlich intelligentere und effizientere Infrastrukturen für Rechenzentren hervorbringt.

»Wir werden auch weiterhin nach Partner suchen, die einen Mehrwert für das gesamte Stromversorgungs-Ecosystem leisten«, versichert Matt McKenzie, President von CUI, »diese Zusammenarbeit ist die erste ihrer Art, die außerhalb der eigentlichen Stromversorgungsdomäne stattfindet. Sie fügt erheblichen Wert zu unserem gesamten Stromversorgungs-Infrastrukturangebot hinzu – von der Board- bis zur Rack-Ebene«.

Zahlreiche Untersuchungen und Studien haben ergeben, dass die Stromversorgung von Rechenzentren am dringendsten adressiert werden muss, wenn es um das Wachstum in den Bereichen Internet der Dinge (IoT), Mobilgeräte und entsprechende Infrastrukturen geht. Derzeit befindet sich der erste ICE-Block in der Entwicklung, erste Prototypen sollen noch im Laufe dieses Jahres installiert werden.

»Wir sehen, das die patentierte Technologie von VPS neue Möglichkeiten für Rechenzentren mit sich bringt, von denen auch andere Märkte profitieren können«, so der CUI-Chef, »ein echtes Software-Defined-Power-Ecosystem erfordert gemeinsame Anstrengungen, und unsere Partnerschaft mit Virtual Power Systems ist die erste von vielen, die wir anstreben, um in diesem Bereich neue Wege gehen zu können«.

Untersuchungen haben ergeben, dass ein bestehendes Rechenzentrum mit 15 bis 25 Prozent weniger Energiekosten auskommen kann, zusammen mit 40 bis 60 Prozent weniger Investitionskosten, wenn das kombinierte ICE-System zum Einsatz kommt. Durch die neue Infrastruktur wird auch ein Ausbau von Rechenzentren möglich, der immer dringlicher wird.

Das ICE-System lässt sich innerhalb weniger Tage installieren und initialisieren. Herkömmliche Ansätze, versichern die beiden strategischen Partner, würden hier Monate an Zeit in Anspruch nehmen. Betreiber von Rechenzentren können sofortige Verbesserungen bei der operativen Flexibilität, Ausnutzung und der gesamten Verwaltung feststellen.

»Virtual Power Systems hat nach einem agilen Partner gesucht, der den Wert von Software Defined Power versteht und über Entwicklungskapazitäten verfügt, um genau die Hardware bereitzustellen, die mit unserer neuartigen Software harmoniert«, erklärt Shankar Ramamurthy, CEO von Virtual Power Systems, die Entscheidung für CUI als strategischen Partner, »CUI ist damit der Hardware-Partner unserer Wahl geworden«.

CUI und Virtual Power Systems stellen damit die Vorreiter einer Entwicklung dar, die Jeff Darnell, President der Darnell Group, in seinem Power-Ausblick für die Markt&Technik, Anfang dieses Jahres gegeben hat. »Software definierte Power-Architekturen, die vom kompakten Wandler bis zum weltumspannenden Energiemanagement-Tool reichen, zählen beispielsweise zu den Grundvoraussetzungen für die anstehende Einführung der 5G-Technologie«, so der Marktforscher.

Im Rahmen der Digital-Power-Technologie, so der Marktforscher, »werden Stromversorgungssysteme in Zukunft auf globaler Basis und interaktiv durch Software in Echtzeit optimiert werden, um Verbesserungen im Hinblick auf Operationseffizienz, Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Kosten zu erzielen«. Software Defined Power Architectures, so Shepard, »werden die Optimierung der Stromverteilung, Stromwandlung und des Stromverbrauchs beinhalten, und das zukünftig sowohl auf globaler, wie auf lokaler, granularer Basis«.

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