»Volumetric Cooking« von Goji Schneller in unerreichter Qualität kochen

Der neue "Dialog"-Ofen von Miele  basiert auf  der Technik von Goji, die wiederum mit RF Energy arbeitet. Von dem größten Innovationsspung seit dem Indusktionskochen sprach Miele auf der IFA 2017, auf der das Unternehmen den neuen Ofen vorstellte.
Der neue "Dialog"-Ofen von Miele basiert auf der Technik von Goji, die wiederum mit RF Energy arbeitet. Von dem größten Innovationsspung seit dem Indusktionskochen sprach Miele auf der IFA 2017, auf der das Unternehmen den neuen Ofen vorstellte.

RF-Energy revolutioniert das Kochen: »Volumetric Cooking« verbessert die Kochqualität dramatisch, obwohl sich die Zubereitungszeit um Faktoren reduziert.

Das Ergebnis sind nicht nur vorhersehbare und reproduzierbare Kochergebnisse, sondern eine neue Art des Kochens, demgegenüber unsere bisherigen Methoden noch steinzeitlich aussehen: Einfach mal ein Steak auf den Grill werfen und zuschauen, bis es außen schwarz ist und innen hoffentlich noch englisch – diese Zeiten sind vorbei.

Das Essen aus Großküchen muss jetzt nicht mehr verkocht und labbrig schmecken – sondern hocharomatisch, die unterschiedlichen Geschmacksnoten und Texturen bleiben erhalten, Vitamine und Nährstoffe werden nicht zerstört. Großküchen kommen an die Qualitätspegel von Gourmet-Restaurants heran. Science-Fiction? Nein, die ersten Öfen, die dies können, sind bereits auf dem Markt erhältlich. Die Solid State RF Energy macht es möglich.

Der Fachausdruck lautet „Adaptive Volmetric Energy Delivery“ (AVEA) oder kurz „Volumetric Cooking“. Denn die RF-Energy-Technik erlaubt es, das Kochgut zu analysieren und die Energie genau darauf einzustellen. Die Regelschleife überwacht das Essen während des Kochprozesses und stellt die Parameter der HF-Einheit immer wieder neu darauf ein.

Goji: Schneller zubereitet – bei höherer Qualität

Die mit dieser Technik ausgestatteten Öfen können sämtliche Lebensmittel verarbeiten: Fleisch, Fisch, Gemüse, sogar Backwaren. Gegenüber herkömmlichen Zubereitungsmethoden benötigen sie nur einen Bruchteil der Zeit – wobei das Essen eine sehr viel höhere Qualität als bisher erhält und in der Küche weniger weggeschmissen werden muss.

Als Pionier auf diesem Gebiet gilt die israelische Firma Goji. Über zehn Jahre hat das Unternehmen im Verborgenen entwickelt, jetzt will es die Öffentlichkeit und die Kochwelt mit dem perfekten Ofen überraschen. Dass die Technik komplex ist, zeigt schon die Tatsache, dass Goji über 250 Patente im Umfeld des Volumetric Cooking besitzt.

Die neuen Öfen des Unternehmens können nicht nur erwärmen und auftauen, sondern auch kochen, backen, schmoren und rösten – und sie können diese unterschiedlichen Zubereitungsverfahren auf verschiedene Lebensmittel gleichzeitig anwenden: Ob Lachs, Rindfleisch, Brot oder verschiedene Gemüse – alles bereiten die Solid-State-RF-Energy-Öfen auf den Punkt zu, parallel. Eine Kochausbildung oder umfangreiche Kocherfahrungen sind nicht erforderlich, damit die Gerichte gelingen. Unabhängige Laboratorien und Universitäten haben über die vergangenen Jahre die fertig zubereiteten Speisen getestet. Sie haben die hohe Qualität der so zubereiteten Mahlzeiten bestätigt und die Ergebnisse ihrer Analysen in einschlägigen und angesehenen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Zudem hat Goji die Öfen auch mit konventionellen Techniken ausgestattet. Sie sind aber nur dazu gedacht, die äußersten Schichten, etwa vom Fleisch, kurz zu braten, und finden nur sehr kurz Einsatz. Das ist nicht der einzige Unterschied zu konventionellen Mikrowellenöfen: In die Öfen von Goji dürfen auch metallische Gegenstände, beispielsweise Bratspieße, eingebracht werden.

Damit können die neuen Öfen eine Reihe von herkömmlichen Geräten in der Küche ersetzen: neben konventionellen Öfen auch die bisher bekannten Mikrowellenöfen, Konvektionsöfen und Dämpfer.