PV-Batteriekosten unverschleiert »Qualität und Preis sind für PV-Speicher entscheidend!«

Der Solarspeicher MyReserve von SOLARWATT war bereits ein Paukenschlg im Solarmarkt. Auf der Intersolar 2017 will SOLARWATT mit einer Wetierentwicklung erneut Maßstäbe setzen.
Der Solarspeicher MyReserve von SOLARWATT war bereits ein Paukenschlg im Solarmarkt. Auf der Intersolar 2017 will SOLARWATT mit einer Wetierentwicklung erneut Maßstäbe setzen.

Für die Intersolar 2017 kündigt SOLARWATT Neuerungen am PV-Speicher MyReserve an. Markt&Technik sprach mit Dr. Olaf Wollersheim von SOLARWATT über die neuen PV-Speicher und warum mit dem Handel von Regelenergie die wahren Kosten verschleiert werden.

Markt&Technik: Wo sehen Sie die entscheidenden Differenzierungsfaktoren zum Wettbewerb?

Dr. Olaf Wollersheim, SOLARWATT: Neben der vom Kunden zu Recht erwarteten hohen Qualität ist aus Sicht von SOLARWATT Innovation vor allem der Preis entscheidend. Für die Anwender muss es wirtschaftlich sinnvoll sein, den Eigenverbrauch zu optimieren, also auf eine hohe Autarkie und eine hohe Eigennutzung zu kommen. Dabei spielt auch eine Rolle, dass unsere Systeme sich sehr einfach, schnell und wenig aufwändig installieren lassen. Außerdem arbeiten die Speicher von Solarwatt mit allen gängigen Wechselrichtern zusammen.

Sie haben sich also schon mit der Weiterentwicklung der Speicher befasst?

Schon seit mehreren Monaten arbeiten wir an der nächsten großen Ankündigung zur Intersolar 2017. Auch hier wollen wir Maßstäbe setzen und natürlich auch in der Lage sein, schnell die neuen Systeme zu liefern, mit denen wir unsere Kunden begeistern können. Dass damit am Ende auch der Hersteller Geld verdienen muss, ist eine notwendige Randbedingung, die die Aufgabe noch spannender macht.

Ab sofort spielen PV-Speicher Geld ein

Jetzt lohnt es sich für den Anwender wirklich, sich einen Speicher anzuschaffen?

Ja, der wirtschaftliche Nutzen für den Endverbraucher liegt auf der Hand. Der selbst erzeugte Solarstrom ist mit einem effizienten Speichersystem heutzutage sogar günstiger als der Strombezug aus dem Netz. Und unsere Preisgestaltung ist vollkommen transparent: Der Kunde kauft ein Strompaket über die Lebensdauer des Gesamtsystems aus PV-Anlage, Wechselrichter, Speicher und Energiemanager. So reduziert er seinen Netzbezug und damit seine Stromrechnung. Und bei dem selbst erzeugten Strom kann er sich dann auch sicher sein, dass er wirklich grün ist.  

Wie hoch liegen denn die Kosten für MyReserve?

Der 4,4-KWh-Typ ist für einen Drei-bis Vier-Personenhaushalt ausgelegt, und bringt 60 bis 65 Prozent Autarkie. Er kostet 5.399 Euro. Für 2.799 Euro verkaufen wir den 2,2-kWh-Typ im Gesamtpaket mit hochwertigen Glas-Glas-PV-Modulen, Stromsensor und Software, alles aus deutscher Produktion. Schon für unter 10.000 Euro brutto kann der Anwender ein vollständig installiertes PV-System einschließlich Speicher bekommen. Das war vor wenigen Jahren noch undenkbar.

Es gibt ja auch das Modell der virtuellen Kraftwerke, bieten die Speicher von Solarwatt dafür die technischen Voraussetzungen?
 
Wir sind technisch darauf vorbereitet: Unsere Batterien sind dafür ausgelegt, dass sie sich auch zu virtuellen Speichern zusammen schalten lassen und ferngesteuert werden können, wenn der Kunde das wünscht. Unsere bisherigen Analysen zeigen aber, dass diese Anwendung  für den Kunden meist nicht wirtschaftlich ist, denn dafür wird ein separater, abgesicherter Kommunikationskanal benötigt, etwa ein zusätzlicher teurer UMTS-Zugang.