Überraschungen bei EMV-Prüfung vermeiden Power-Design mit Schaltnetzteil und DC/DC-Wandler

Test einer Kundenapplikation 
in Recoms neuer 3m-SAR-Kammer 
in Gmunden/(Österreich
Test einer Kundenapplikation in Recoms neuer 3m-SAR-Kammer in Gmunden/Österreich

Wer teure Überraschungen bei der Zertifizierung seiner Geräte oder Systeme vermeiden möchte, sollte sich rechtzeitig Klarheit darüber verschaffen, wie zugekaufte Netzteile und DC/DC-Wandler mit der eigenen Elektronik harmonieren. Dabei können etablierte Power-Spezialisten wie Recom wertvolle Hilfestellung leisten.

Inzwischen ist es an der Tagesordnung, beim Design neuer Elektronikprodukte neben Schaltnetzteilen zunehmend auch DC/DC-Wandler »fertig von der Stange« zu kaufen. Dies liegt zum einen daran, dass den Entwicklungsteams spezifisches, analoges Schaltungs-Know-how rund um Ferritkerne und Schalttransistoren altersbedingt verloren geht. Zum anderen beschleunigt der Griff zum fertigen Modul den Entwicklungsprozess und reduziert Risiken bei der Zertifizierung. 

Aber auch wenn das einzelne Stromversorgungs-Modul für sich genommen den EMV- Richtlinien entspricht, sollte man nicht blind darauf vertrauen, dass das Endprodukt den Zertifizierungsprozess problemlos meistert. Denn durch sich überlagernde Störsignale, suboptimale Leitungsführung und ungünstige Platzierung einzelner Komponenten kann es zur Überschreitung von Grenzwerten kommen. Wird dies erst im finalen Stadium vom TÜV oder einem anderen akkreditierten Labor erkannt, sind die Konsequenzen teuer. 

Dabei übersteigen die Kosten einer verspäteten Markteinführung jene für Re-Design und Prüflabor in der Regel um ein Vielfaches. Deshalb erwarten die Abnehmer von modularen Schaltnetzteilen und DC/DC-Wandlern von ihren Lieferanten zunehmend auch spezifischen Support in Sachen EMV-Design. Dieser Problematik trägt Recom als einer der ersten Power-Spezialisten durch ein eigenes EMV-Labor und gezielte, praxisorientierte Seminare Rechnung. 

Komplettes EMV-Labor zum Test von Kundenapplikationen

Als führender Hersteller von Powermodulen ist das Unternehmen seit Jahren mit der EMV-Problematik konfrontiert und hat immer schon in begrenztem Umfang entsprechende Messungen an eigenen Produkten durchgeführt. 

Im neuen Entwicklungs- und Test-Center in Gmunden/Österreich wurde nun ein hochmodernes EMV-Labor etabliert, wie es außerhalb akkreditierter Institutionen zumindest im süddeutschen Raum eher selten sein dürfte. Dieses soll einschließlich der entsprechenden »Woman-Power« nun auch Kunden zur TÜV-kompatiblen Vorkontrolle ihrer Applikationen zur Verfügung stehen.

In der von Rohde & Schwarz ausgestatteten 3m-SAR-Kammer (Semi Anechoic Room) sind normkonforme Messungen nach CISPR22 in einem Frequenzband von 9 kHz bis 3 GHz durchführbar. Eine Besonderheit stellt dabei der automatisierte Messablauf für Prüflinge mit einem Durchmesser von bis zu 1,5 m dar. 

Generell geschieht die Messung des Fernfeldes vollautomisch. Sowohl die Position des Drehtisches als auch die Polarität der Antenne werden automatisch verstellt. Durch die Messung des Fernfeldes ist die Störfrequenz identifizierbar. Eine Messung mittels Nahfeldsonden erlaubt es anschließend, die Störquelle systematisch zu lokalisieren.

Außerdem lassen sich Messungen nach EN 61000-4-x und EN 61000-3-2 durchführen. Betreut wird das Labor von einer EMV-Spezialistin, die über langjährige spezifische Erfahrung verfügt. Recom ist somit in der Lage, nicht nur die Entwicklung eigener Produkte zu beschleunigen, sondern auch Kunden weit über den telefonischen Support hinaus aktiv zu unterstützen.  

Inzwischen ist es an der Tagesordnung, beim Design neuer Elektronikprodukte  neben Schaltnetzteilen zunehmend auch DC/DC-Wandler »fertig von der Stange« zu kaufen. Dies liegt zum einen daran, dass den Entwicklungsteams spezifisches, analoges Schaltungs-Know-how rund um Ferritkerne und Schalttransistoren altersbedingt verloren geht. Zum anderen beschleunigt der Griff zum fertigen Modul den Entwicklungsprozess und reduziert Risiken bei der Zertifizierung. 

Aber auch wenn das einzelne Stromversorgungs-Modul für sich genommen den EMV- Richtlinien entspricht, sollte man nicht blind darauf vertrauen, dass das Endprodukt den Zertifizierungsprozess problemlos meistert. Denn durch sich überlagernde Störsignale, suboptimale Leitungsführung und ungünstige Platzierung einzelner Komponenten kann es zur Überschreitung von Grenzwerten kommen. Wird dies erst im finalen Stadium vom TÜV oder einem anderen akkreditierten Labor erkannt, sind die Konsequenzen teuer. 

Dabei übersteigen die Kosten einer verspäteten Markteinführung jene für Re-Design und Prüflabor in der Regel um ein Vielfaches. Deshalb erwarten die Abnehmer von modularen Schaltnetzteilen und DC/DC-Wandlern von ihren Lieferanten zunehmend auch spezifischen Support in Sachen EMV-Design. Dieser Problematik trägt Recom als einer der ersten Power-Spezialisten durch ein eigenes EMV-Labor und gezielte, praxisorientierte Seminare Rechnung. 

Komplettes EMV-Labor 

zum Test von Kundenapplikationen

Als führender Hersteller von Powermodulen ist das Unternehmen seit Jahren mit der EMV-Problematik konfrontiert und hat immer schon in begrenztem Umfang entsprechende Messungen an eigenen Produkten durchgeführt. 

Im neuen Entwicklungs- und Test-Center in Gmunden/Österreich wurde nun ein hochmodernes EMV-Labor etabliert, wie es außerhalb akkreditierter Institutionen zumindest im süddeutschen Raum eher selten sein dürfte. Dieses soll einschließlich der entsprechenden »Woman-Power« nun auch Kunden zur TÜV-kompatiblen Vorkontrolle ihrer Applikationen zur Verfügung stehen.

In der von Rohde & Schwarz ausgestatteten 3m-SAR-Kammer (Semi Anechoic Room) sind normkonforme Messungen nach CISPR22 in einem Frequenzband von 9 kHz bis 3 GHz durchführbar. Eine Besonderheit stellt dabei der automatisierte Messablauf für Prüflinge mit einem Durchmesser von bis zu 1,5 m dar. 

Generell geschieht die Messung des Fernfeldes vollautomisch. Sowohl die Position des Drehtisches als auch die Polarität der Antenne werden automatisch verstellt. Durch die Messung des Fernfeldes ist die Störfrequenz identifizierbar. Eine Messung mittels Nahfeldsonden erlaubt es anschließend, die Störquelle systematisch zu lokalisieren.

Außerdem lassen sich Messungen nach EN 61000-4-x und EN 61000-3-2 durchführen. Betreut wird das Labor von einer EMV-Spezialistin, die über langjährige spezifische Erfahrung verfügt. Recom ist somit in der Lage, nicht nur die Entwicklung eigener Produkte zu beschleunigen, sondern auch Kunden weit über den telefonischen Support hinaus aktiv zu unterstützen.