Teslas Gigafactory-Pläne Panasonic wird ungeduldig

Panasonic hält sich in Bezug auf die Gigafactory etwas zurück.
Panasonic hält sich in Bezug auf die Gigafactory etwas zurück.

Im Moment hält sich Panasonic mit vollmundigen Aussagen zurück. Im Gegensatz zu Elon Musk, der bereits demnächst den Standort für die neue Gigafactory in China bekannt geben will.

Im Bericht zum vergangenen Geschäftsjahr 2018 hat Panasonic erwähnt, dass  die kurzfristigen Gewinne im Energie-und Automotive-Sektor zurückgingen. Umsatz und Profite würden im laufenden Geschäftsjahr in den USA werde nicht wie erwartet ausfallen, allerdings würde der starke Bedarf für Batterien für E-Autos in den USA anhalten. Man bliebe stetig mit den Kunden in Kontakt.

Zusammen mit Tesla investiert Panasonic 5 Mrd. Dollar in die Gigafactory in der Wüste von Nevada. Auf Panasonic entfallen 1,8 Mrd. Dollar. Die Kapazität des Werkes soll bei 35 GWh liegen und die E-Fahrzeuge von Tesla mit Batterien versorgen. Weil sich aber insbesondere die Produktion des Model 3 verzögert scheint Panasonic die Geduld zu verlieren.

Das zeigte sich, als Elon Musk in der aufsehenden Pressekonferenz vom 2. Mai – als er Fragen von Journalisten als uncoool abbügelte – den Bau einer zweiten Gigafactory in China erwähnte. Im Moment ist von Panasonic dazu nur zu hören, dass nichts in Stein gemeißelt sei. Die Nikkei Asian Review zitiert zum Verhalten Musks einen ungenannten Vertreter des Panasonic-Managements mit den Worten, dass Musk nicht in der Position sei, Fragen als uncool wegzuwischen.