BASF Erstes Batterie-Forschungslabor in Japan

BASF hat heute in Amagasaki/Japan sein Forschungslabor und Zentrum für Anwendungstechnik für Batteriematerialien eröffnet und möchte damit in den japanischen E-Mobility-Markt vordringen.

Im Amagasaki Research Incubation Center (ARIC) beheimatet, handelt es sich dabei um die erste BASF-Einrichtung dieser Art in Asien-Pazifik, welche die Entwicklung und Forschung von Batteriematerialien mit der Anwendungstechnik verbindet.

»Das neue Labor ist ein wichtiger Schritt um unser erfolgreiches Netzwerk für Forschung und Entwicklung mit Instituten und der Industrie auch in Japan weiter auszubauen«, erläutert Dr. Peter Schuhmacher, President Process Research and Chemical Engineering bei BASF, »die Ergänzung durch Amagasaki zu diesem globalen Netzwerk zeigt unser andauerndes Bestreben, die Industrie für Batteriematerialien voranzubringen«.

Das Labor in Amagasaki, wird sich auf die Entwicklung von Elektrolyten und Elektrodenmaterialien für Hochleistungsbatterien konzentrieren. Zudem wird das Forschungslabor zusammen mit japanischen Kunden Entwicklungsprojekte durchführen. »Japan ist eines der führenden Länder in der Batterieherstellung und –entwicklung«, erläutert Dr. Jörg-Christian Steck, Representative Director and President von BASF Japan, »Amagasaki, in der Region Kansai, ist der ideale Standort für das neue Zentrum«. Durch die Präsenz von  F&E in Japan rückt das Unternehmen näher an die Kunden vor Ort heran.

Die Investitionen für das rund 600 m2 große neue Labor belaufen sich auf mehrere Millionen Euro. Das Labor wird die organische und anorganische Synthese, Analytik und elektrochemische Testungen in einer Gruppe zusammenfassen. Dieser Zusammenschluss wird es erleichtern zu verstehen, wie die unterschiedlichen Materialien, beispielsweise Elektroden und Elektrolyte, miteinander in Batterieanwendungen reagieren, um diese besser optimieren zu können.

Bereits im Juli letzten Jahres wurde das Labor für Batteriematerialien vom Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie als sogenanntes »Project Promotion Asian Site Location in Japan« ausgewählt, als Teil eines Programms, das globale Firmen bei der Gründung von Wirtschaftsstandorten mit hoher Wertschöpfung in Land unterstützt.