rupi-Cologne Brandgefahr in Windkraftanlagen deutlich reduziert

Die einzelnen Metalllitzen von rupi-Blue verfügen über eine Kunststoffummantelung, die einerseits vergleichsweise starr ist, gleichzeitig aber weich genug, um den Kabelmantel nicht anzugreifen. Verwendet wird ein Polyamid der Brandschutzklasse V2 gemäß UL94, es erlischt somit innerhalb von 30 s.
Die einzelnen Metalllitzen von rupi-Blue verfügen über eine Kunststoffummantelung, die einerseits vergleichsweise starr ist, gleichzeitig aber weich genug, um den Kabelmantel nicht anzugreifen. Verwendet wird ein Polyamid der Brandschutzklasse V2 gemäß UL94, es erlischt somit innerhalb von 30 s.

Brände wegen Kurzschlusses mit Funkenflug führen zu teuren Ausfällen in Windkraftanlagen. Selbsterlöschende Kunststoffummantelungen verhindern dies.

Bisher treten in Windkraftanlagen immer wieder Brände auf, die hohe Sach- und sogar Personenschäden verursachen. Sie entstehen unter anderem, wenn Kabelisolierungen im Bereich des sehr engen Generatorhauses durchscheuern und es zu einem Kurzschluss mit Funkenflug kommt.

Um dieses Risiko zu mindern, hat rupi-Cologne mit rupi-Blue einen neuen Kabelstrumpf entwickelt, der die Litzen mit einem flammenhemmenden Kunststoff der Brandstoffklasse V2 ummantelt. Das relativ weiche Material verhindert die Reibung von Metall auf Metall und trägt auf diese Weise zur Brandverhinderung bei. Die Standzeiten der Anlagen lassen sich somit deutlich erhöhen. Zudem fixiert rupi-Blue die Kabel und vermeidet Aderbrüche sowie -abrisse.

Brände werden unterschätzt

»Allein in den letzten drei Monaten sind meines Wissens weltweit neun Windkraftanlagen in Flammen aufgegangen, wobei ein Mensch zu Tode kam«, sagt Hans Benkert, CEO von rupi-Cologne. »In der Branche werden die Ursachen der Feuer nicht immer kommuniziert. Bekannt ist jedoch, dass die in den Anlagen eingesetzten Kabelstrümpfe Schäden an den Kabelisolierungen verursachen können.«

Kabelstrümpfe – aus Litzen geflochtene Überzüge mit Halterung – sind  notwendig, um ein Schwingen der bis zu 35 Stromkabel zu vermeiden. Sie verhindern außerdem, dass das ganze Kabelgewicht auf der Aderanschlussstelle lastet und beugen damit Aderbrüchen vor.

Aufgrund des Platzmangels und der Bewegung im Generatorhäuschen reiben die Metalldrähte jedoch häufig aneinander und an der Kabelisolierung. Ist sie durchgescheuert, kommt der Kabelstrumpf direkt mit dem Stromkabel in Kontakt und kann einen Kurzschluss auslösen. Weil sich die Stellen mit abgeschabter Isolierung auf 500-600 mm ausdehnen können, ist dieses Risiko vergleichsweise hoch. »Geht der Kurzschluss auch noch mit Funkenflug einher, besteht beispielsweise die Gefahr, dass sich ausgetretenes Hydrauliköl entzündet und in der Folge das gesamte Generatorhaus in Brand setzt«, erläutert Benkert.