Abschlussergebnis 2012 Wieder ein Rekordjahr für Jenoptik

Jenoptik-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Mertin (l.) und Finanzvorstand Rüdiger Andreas Günther (r.) blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurück.
Jenoptik-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Mertin (l.) und Finanzvorstand Rüdiger Andreas Günther (r.) blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurück.

Der Jenoptik-Konzern hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Ergebnisplus - nach Steuern - von 42,2 Prozent abgeschlossen. Für das laufende Jahr erwartet Jenoptik ein leichtes Umsatzwachstum und ein stabiles operatives Ergebnis.

2012 war für Jenoptik erneut das beste Jahr der jüngeren Unternehmensgeschichte. Der Konzern ist bereits das dritte Jahr in Folge aus eigener Kraft organisch gewachsen, und das in einem anspruchsvollen konjunkturellen Umfeld. »Wir haben unsere Prognose vom März 2012 deutlich übertroffen und unsere zuletzt im Juli 2012 angehobenen Umsatz- und Ergebnisziele erreicht«, freut sich Jenoptik-Vorstandschef Dr. Michael Mertin. »Diese Entwicklung ist das Ergebnis unserer nachhaltig angelegten Strategie.«

Der Jenoptik-Konzern erzielte 2012 einen organischen Umsatzzuwachs von 7,7 Prozent auf 585 Millionen Euro (im Vorjahr 543,3 Mio.). Den größten Anteil daran hatte mit 30,4 Prozent das Segment Messtechnik. Jenoptik profitierte 2012 vor allem von der starken Nachfrage aus der Automobilindustrie und Großprojekten im Bereich der Verkehrssicherheit. Wichtigster Markt blieb der Bereich Automotive / Maschinenbau mit einem Umsatzanteil von 27,5 Prozent.

Über 64 Prozent des Umsatzes erzielte Jenoptik im Ausland (2011: 59,2 Prozent). Mit einem Plus von 40,8 Prozent ist der Konzern in Amerika deutlich überproportional gewachsen, gefolgt von der Region Asien / Pazifik mit einer Steigerung von 22,5 Prozent. Die beiden Wachstumsregionen Amerika und Asien / Pazifik steuern damit bereits mehr als 30 Prozent zum Konzernumsatz bei.

Der Auftragseingang lag mit 587,2 Mio. Euro auf Umsatzniveau. Das Konzern-Betriebsergebnis stieg um 11,4 Prozent auf 54,8 Mio. Euro. Der EBIT-Zuwachs kam vor allem aus dem Segment Messtechnik.

Neue Mitarbeiter im In- und Ausland

Der höhere Umsatz und eine anhaltend gute Auftragslage führten zu einem Anstieg der Mitarbeiterzahl auf nun 3272 (31.12.2011: 3117). Die meisten Einstellungen gab es im Segment Messtechnik. Mit dem Anstieg des Auslandsgeschäftes stieg auch die Anzahl der Jenoptik-Mitarbeiter außerhalb Deutschlands auf 433 Mitarbeiter, das sind 13,2 Prozent.

Ausblick

»Der Jenoptik-Konzern ist in den letzten drei Jahren stark gewachsen - diesen Kurs des profitablen Wachstums werden wir auch weiter fortsetzen«, so Mertin.

2013 will Jenoptik in den weiteren Ausbau der Vertriebsstrukturen und in innovative Produkte investieren sowie interne Abläufe weiter optimieren. »Wir machen uns damit fit für das weitere Wachstum«, fasst Finanzvorstand Rüdiger Andreas Günther zusammen. Zudem bündelt Jenoptik die Optikfertigung in Nordamerika an einem Standort. Die Herstellung von Energiesystemen wird künftig an zwei deutschen Standorten konzentriert.

Der Vorstand der Jenoptik rechnet für 2013 mit einem leichten Umsatzwachstum von bis zu fünf Prozent. Regional soll das Wachstum vor allem aus Amerika und Asien / Pazifik kommen. Je nach Verlauf des Halbleiterzyklus‘, insbesondere im 2. Halbjahr 2013, soll das im operativen Geschäft erzielte EBIT zwischen 50 und 55 Mio. Euro liegen.