OSRAM Licht Petersdom erstrahlt im LED-Glanz ganz neu

Osram überträgt das bewährte Lichtkonzept aus der Sixtinischen Kapelle auf den Petersdom.
Osram überträgt das bewährte Lichtkonzept aus der Sixtinischen Kapelle auf den Petersdom.

Elektronisch gesteuerte, digitale LED-Beleuchtung macht frühbarocke Architektur erlebbar wie noch nie.

Und das am Beispiel des Petersdoms, der größten Kirche der Christenheit: Der Innenraum wird dadurch in seiner ganzen Pracht, Großartigkeit und architektonischen Komplexität in neuem Glanz aufleben. Die LED-Lichtquellen sorgen künftig nicht nur für ein einzigartiges Erlebnis, ähnlich wie es bereits durch die Beleuchtung der Sixtinischen Kapelle 2014 realisiert wurde, sondern ermöglichen auch eine Energieeinsparung um rund 85 Prozent. Osram und die Direktion der technischen Dienste des Vatikans arbeiten gemeinsam an der neuen Beleuchtung für den Petersdom, das Projekt soll bis Weihnachten 2018 abgeschlossen werden.

Das neue Beleuchtungssystem betont künftig die Merkmale der verwendeten Materialien und die Architektur selbst, wobei die Plastizität der Skulpturen und Marmorteile sowie der Architektur zur Geltung gebracht wird. Die Entscheidungen in diesem Bereich wurden gemeinsam getroffen: Dabei lieferten die technischen Dienste des Governatorats der Vatikanstadt und die Dombauhütte von St. Peter wichtige Beiträge und die Vatikanischen Museen brachten ihre künstlerische Kompetenz ein. Das Beleuchtungsprojekt soll bis Weihnachten 2018 abgeschlossen werden.

Wie im Falle der Sixtinischen Kapelle, der Stanzen des Raffael und des Petersplatzes wird das Beleuchtungskonzept auch im Petersdoms auf zwei Säulen beruhen: auf der Kompetenz der Direktion der technischen Dienste der Vatikanstadt und auf der fortschrittlichen digitalen Lichttechnologie von Osram. »Es freut uns, dass wir nun mit der Beleuchtung des Petersdoms unsere Kompetenz als Anbieter komplexer Lichtlösungen in großem Maßstab erneut unter Beweis stellen können«, sagte Olaf Berlien, CEO von OSRAM Licht.  

Der Petersdom, in dem bis zu 20.000 Menschen Platz finden, ist rund 190 Meter lang, die Breite der drei Kirchenschiffe beträgt je 58 Meter, das zentrale Kirchenschiff weist bis zum höchsten Punkt des Gewölbes eine Höhe von knapp 46 Metern auf und die Kuppel erreicht eine Höhe von etwa 136 Metern bis zum Kreuz. Die Innenräume, die durch großflächigen Mosaikschmuck geprägt werden, bilden das wertvolle Schmuckkästchen für einige der berühmtesten Kunstwerke der Welt, darunter der Baldachin von Bernini und die Statue Pietà von Michelangelo.