Für eine bessere Lichtausbeute Neues LED-Array-Halter-Konzept von Molex

Ein Problem bei der Entwicklung leistungsfähiger LED-Beleuchtungskörper für Aktzentbeleuchtungen ist es, eine Sekundäroptik möglichst nahe an die Lichtquelle heran zu bringen. Neue vorverdrahtete Halter von Molex können den Abstand reduzieren.
Ein Problem bei der Entwicklung leistungsfähiger LED-Beleuchtungskörper für Aktzentbeleuchtungen ist es, eine Sekundäroptik möglichst nahe an die Lichtquelle heran zu bringen. Neue vorverdrahtete Halter von Molex können den Abstand reduzieren.

Molex hat jetzt Details zur Entwicklung einer neuen Halterung für LED-Arrays bekannt gegeben. Das Konzept richtet sich an Hersteller von LED-Beleuchtungen, die die Chip-On-Board-Technologie einsetzen. Es verbessert die Beleuchtungsqualität und die Lichtausbeute.

Zur Optimierung der Halterung setzt Molex auf eine Vorverdrahtung. Durch die Weiterentwicklung des gesamten Kontaktsystems gelingt es dem Unternehmen damit, die Höhe der vorverdrahteten Halter auf 3 mm und weniger zu reduzieren. Das bedeutet, dass die Optik näher an die LED rücken kann. »Im Wesentlichen wird die Bauhöhe jetzt nur noch durch die Dicke des gewählten Drahts beschränkt«, erläutert Dave Rios, Manager für Produktneuentwicklungen von Molex SSL.

Bei den vorverdrahteten Haltern von Molex müssen die Drähte nicht mehr während der Montage in den Halter eingeführt werden - sie sind integraler Bestandteil des Halters und stellen damit den optimalen Halt des Drahts sicher. Die freien Drahtenden können abisoliert, verzinnt oder mit einem anderen Steckverbinder, beispielsweise Micro-Fit oder Mizu P25 von Molex, versehen werden. Vorgesehen sind die Halter für eine LED-Vorbestückung – somit ist eine Platzierung der LED vor der Endmontage möglich. Dadurch verkürzt sich die Montagezeit. Außerdem werden Qualitätsprobleme aufgrund einer fehlerhaften Ausrichtung vermieden. »Die vorverdrahteten Halter gewährleisteten den sicheren Halt eines COB-LED-Moduls über viele Betriebsjahre hinweg«, betont Dave Rios.

Darüber Hinaus bietet das neue Halterkonzept auch eine hohe Flexibilität hinsichtlich der Grundfläche – von kleinen, platzsparenden Durchmessern bis hin zu Modulen im 50-mm-Zhaga-Format und größer – mit einer Vielzahl optischer Verbindungsmöglichkeiten. Das Gehäuse des Halters besteht aus einer hoch reflektierenden, weißen Formmasse, was die Lichtausbeute nochmals verbessert. (cp)