Fallbeispiel LED-Leuchten rechnen sich schnell

Der Austausch der 400-W-Quecksilberdampflampen durch 150-W-LED-Leuchten amortisiert sich für Getränkedosenhersteller Rexam nach bereits rund zwei Jahren.
Der Austausch der 400-W-Quecksilberdampflampen durch 150-W-LED-Leuchten amortisiert sich für Getränkedosenhersteller Rexam nach bereits rund zwei Jahren.

Quecksilberdampflampen mit LED-Leuchten zu ersetzen, reduziert nicht nur die Stromkosten, sondern erhöht auch die Lichtqualität und entfernt problematische Stoffe aus der Produktion, wie die Firma Rexam erfahren konnte.

Als einer der größten Hersteller von Getränkedosen und Konsumgüterverpackungen hat Rexam 83 Fabriken weltweit und damit ein großes Interesse an der Senkung von Stromkosten durch eine effizientere Beleuchtung. Der Standort Milton Keynes (England) wurde deshalb zur Evaluation einer neuen Beleuchtungstechnik ausgewählt.

Die dortige Fertigungsanlage und die Lagerhalle sind durchgängig in Betrieb mit einer Beleuchtungsnutzung von 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Das Unternehmen hatte bereits in zwei anderen Werken Probleme mit Quecksilberdampflampen (HQL). Daher gab es Überlegungen, die bestehende Beleuchtung mit einer zusätzlichen Schutzvorrichtung zu versehen oder sogar durch andere Leuchtmittel zu ersetzen. Die neue Beleuchtungslösung sollte sowohl den Energieverbrauch reduzieren als auch den Sicherheitsstandards entsprechen.

Mit 340 Quecksilberdampflampen mit je 400 W waren einerseits die Energiekosten in dem Werk sehr hoch, und auch der Wartungsaufwand spielte eine entscheidende Rolle: Die Quecksilberdampflampen funktionierten im Durchschnitt zwei bis drei Jahre lang, bei einem Ausfall mussten sie aufwändig ersetzt werden. Die Ausfallrate belief sich auf rund 40 pro Jahr. Der Austausch der Leuchten war mit hohen Kosten von 750 Pfund pro Tag verbunden.

Stuart Macey, der für allgemeine Elektrotechnik zuständige Abteilungsleiter bei Rexam, zog sechs verschiedene Beleuchtungslösungen mehrerer Hersteller in Betracht. Nach Testläufen während einer dreimonatigen Testphase entschied er sich aufgrund der Leistung und des Preises für die »DuroSite LED High Bay« von Dialight.

Macey berechnet, dass der Energiebedarf durch die LED-Leuchten von 1100 kWh auf 433 kWh reduziert werden könnte. Damit entstehen bei Stromkosten von 6 Pence/kWh Kostenersparnisse von 43.000 Pfund im Jahr. Die Amortisationszeit schätzt Macey auf etwas mehr als zwei Jahre, wenn man die Investition in LED-Technologie vergleicht mit der Alternative einer Installation von offenen Konstruktionen freistehender Leuchtmittel, damit die Beleuchtung den neuen Sicherheitsbestimmungen des Unternehmens entspricht. Die Kosten lassen sich langfristig noch weiter reduzieren, da der Wartungsaufwand dank Dialights Leistungsgarantie geringer ist.

Zudem bringen laut Macey die LED-Leuchten in der Lagerhalle weitere Vorteile: »Bisher war die Beleuchtung sehr schwach, aber jetzt finden die Mitarbeiter die Lichtqualität beruhigend und angenehm für die Augen - mehr dem Tageslicht entsprechend. Weil dieser Produktionsbereich den letzten Schritt für eine Kontrolle in der Produktionskette darstellt, ist die Beleuchtung hier von großer Bedeutung für uns. Unsere Beleuchtung stellt zudem keine Gesundheits- und Sicherheitsrisiken mehr dar, und diese Installation dient als Vorzeigeinstallation für all unsere Werke.«