Lichtmanagement / Philips Lighting Groß- und Kleinstädte werden smart

Rund 90.000 Straßenleuchten gibt es in Jakarta. Bald sind alle auf LED umgerüstet und mit dem Lichtmanagementsystem Philips CityTouch vernetzt.
Rund 90.000 Straßenleuchten gibt es in Jakarta. Bald sind alle auf LED umgerüstet und mit dem Lichtmanagementsystem Philips CityTouch vernetzt.

Philips Lighting modernisiert die komplette Straßenbeleuchtung der Zehn-Millionen-Einwohner-Metropole Jakarta – und auch die der deutschen Kleinstadt Bergisch Gladbach. Grundlage ist die Umstellung auf LED-Beleuchtung und die Vernetzung mit dem skalierbaren Lichtmanagementsystem Philips CityTouch.

In Jakarta sollen die knapp 90.000 Straßenleuchten innerhalb von nur sieben Monaten umgerüstet werden. Dazu müssen täglich rund 430 Standorte, so genannte Lichtpunkte, installiert werden. Damit handelt es sich laut Philips Lighting um die weltweit rasanteste Modernisierung von Straßenbeleuchtung einschließlich der Vernetzung mit einem Telemanagementsystem, die je vorgenommen wurde.

Die Installation in Jakarta ist zwar zurzeit eine der größten Installationen weltweit, jedoch lässt sich die Philips-CityTouch-Technologie auch so skalieren, dass sie auch für kleine und mittlere Ballungsräume interessant ist. 

Das größte CityTouch-Projekt Deutschlands…

…entsteht derzeit im nordrhein-westfälischen Bergisch Gladbach. Die 110.000-Einwohner-Stadt stellt gerade ihre Straßenbeleuchtung mit mehr als 10.000 Leuchten an etwa 9800 Standorten komplett auf LED um und wird die Lichter der Stadt künftig mit dem Telemanagementsystem CityTouch von Philips Lighting vernetzt managen. 

Bilder: 3

Straßenbeleuchtung wird smart

Mit dem Lichtmanagementsystem CityTouch von Philips Lighting lassen sich beliebig viele LED-Straßenlaternen vernetzen.

Straßenlicht per Mausklick 

Über das webbasierte CityTouch-System mit seiner Workflow- und Connect-App, über die sämtliche lichtrelevante Prozesse jederzeit einzusehen sind, lassen sich sämtliche Leuchten vernetzen. 

Einzelne Leuchten können per Mausklick gesteuert werden, Entstörungen und Wartung sind einfach und schnell durchzuführen. Beispielsweise entfällt durch automatische Fehleranzeige zeitraubendes Suchen nach Störungsursachen. 

Per App bedarfsgerecht beleuchten und effektiv managen 

Das CityTouch-System kann Leuchten verschiedener Hersteller integrieren. In den Straßen von Bergisch Gladbach werden vor allem Luma-LED-Leuchten von Philips Lighting zum Einsatz kommen, in ausgewählten Anliegerstraßen zudem ein Leuchtentyp zweier anderer Hersteller. Die bisherigen Altstadt-Leuchten weichen modernen »Antiken Leuchten«, zum Beispiel in der Umgebung von Sehenswürdigkeiten wie dem Bensberger Schloss.

Die Auswahl der Lichtplaner ersetzt flächendeckend ein ganzes Sammelsurium an unterschiedlichsten Leuchten und Masten, das sich im Laufe von Jahrzehnten gebildet hat. Mit einem positiven Nebeneffekt: Die Attraktivität der 110.000-Einwohner-Kommune wird durch ein homogenes Stadtbild gesteigert.

Die Projektplaner gehen von einer Reduzierung des Stromverbrauchs um bis zu 75 Prozent aus – zum einen durch die Effizienz der Leuchtmittel, zum anderen durch intelligentes Dimmen für bedarfsgerechtes Beleuchten.

Intelligente Vernetzung ist noch nicht selbstverständlich

Seit seiner Einführung im Jahr 2012 wurde das Philips CityTouch-Straßenbeleuchtungssystem in mehr als 700 Projekten in 35 Ländern weltweit installiert. 

Die Installation lässt sich dank der integrierten Wireless-Netzwerkfähigkeit schnell durchführen und der Wartungsaufwand der Leuchten ist deutlich geringer, weil jede Straßenleuchte ihre Leistungsdaten und ihren Status automatisch zentral meldet. 

Leider sind bisher nur rund zwei Prozent der rund 300 Millionen Straßenleuchten auf der Welt auf diese Weise intelligent vernetzt.