Actron Einheitliches Interface für TFTs

Das Risiko der Langzeitverfügbarkeit von TFT-Displays minimiert Actron mit dem Konzept ACT I3.
Das Risiko der Langzeitverfügbarkeit von TFT-Displays minimiert Actron mit dem Konzept ACT I3.

Für TFT-Displays mit Bildschirmdiagonalen von 3,5 bis 7 Zoll hat Actron ein einheitliches Interface gestaltet: Das Konzept ACT I3 beinhaltet ein zentriertes FPC und ein einheitliches Pinout.

Um den vielen kleinen und großen Problemen beim Design-In direkt begegnen zu können, hat Display-Spezialist Actron das Konzept eines einheitlichen Interfaces erstellt. Der Fokus des Konzepts ACT I3 gilt dabei den TFT-Leistungsmerkmalen High Performance Backlight, optimierte EMV und komfortable Ansteuerung.

Beim Backlight wurde eine Helligkeit von 1000 nits bei mindestens 50.000 Stunden Lebensdauer zugrunde gelegt. Die Helligkeit wird über einen PWM-Pin eingestellt. Sollten 50.000 Stunden nicht ausreichen, muss nur die Grundhelligkeit der 1000 nits reduziert werden. Der Backlight-Treiber ist integriert und arbeitet in einem (weiten) Spannungsbereich von 5 bis 12 V.

Der niederohmige Massebezug ist nicht nur die Grundlage für die Bildung einer verlässlichen Signalintegrität, sondern spielt ebenso beim Thema EMV eine entscheidende Rolle. Viele Displays haben nur wenige Masseleitungen, wodurch der Massebezug, bedingt durch die schnellen Taktsignale, »schwimmt«. Ein solches Display neigt in einer Applikation nicht nur zu erhöhten Störemissionen, sondern ist auch entsprechend empfindlicher gegen Störungen von außen. Actrons Antwort ist ein 50-poliges Interface mit vielen Masseleitungen, welches das Display niederohmig mit der Applikation verbindet. Eine Metallplatte auf der Rückseite des Bauteilebereichs auf dem FPC, eine aufgebrachte leitfähige Beschichtung und eine intelligente Leistungsführung optimieren das EMV-Verhalten des Displays.

Die Dünnschichttransistoren der Aktiv-Matrix eines TFT-LCDs benötigen zwingend mehrere Spannungen. Bei Actrons Ansatz werden diese Spannungen vollständig auf dem FPC erzeugt. Weil die Komponenten nicht auf einer zusätzlich hinter dem Display angebrachten Platine gesetzt werden, erhöht sich die Dicke des Displays nicht unnötig.

Um die Entwickler beim Design-In zu unterstützen, offeriert Actron eine umfangreiche Hard- und Software-Entwicklungsumgebung aus Basis von STs STM32F429. Dadurch lässt sich das Displays binnen weniger Minuten in Betrieb nehmen.

Um das Risiko bei der Langzeitverfügbarkeit schon beim Design des Displays minimieren, gilt der Fokus den drei Aspekten absolute Pinbelegungen, eine immer gleiche Positionierung des FPCs und eine immer gleiche Anzahl von Standardgrößen und Pins.

Alle Displays sind optional mit Touch (resistiv oder kapazitiv) lieferbar. Zudem lässt sich eine Blickwinkel-erweiternde Folie, der O-Film, auf dem Display nutzen.