demmel products: Stromversorgung der iLCD-Monitore erfolgt über PoE Display-Ansteuerung via Ethernet

Die ethernetfähigen iLCD-Monitore von demmel products gibt es derzeit mit Diagonalen von 3,5 bis 10 Zoll.
Die ethernetfähigen iLCD-Monitore von demmel products gibt es derzeit mit Diagonalen von 3,5 bis 10 Zoll.

Die »Next Generation Intelligent LC«-Displays von demmel products lassen sich nun dank Zusatzboard auch via Ethernet ansprechen und über Power over Ethernet mit Strom versorgen.

Im Unterschied zu herkömmlichen Touch-Panel-PC-Lösungen können Bedieneinheiten »mit unserem iLCD und dem Ethernet-Board gänzlich ohne Betriebssystem einfach und preisgünstig über TCP/IP gesteuert werden«, betont Firmenchef Herbert Demmel. Alle Color-iLCDs mit Bildschirmdiagonalen von 3,5 bis 10,2 Zoll sind für den Anschluss des Boards vorbereitet; verbunden werden Board und Display ganz einfach über das mitgelieferte Flexkabel. Optional wird das Board zudem in einer Ausführung mit Power over Ethernet (PoE) geliefert, so dass vor Ort keine Stromversorgung benötigt wird. Die IP-Adresse kann entweder fest eingestellt oder über einen DHCP-Server bezogen werden. Bei Bedarf wird die Sicherheit im Netzwerk über ein verschlüsseltes Passwort und optionaler Freigabe des Zugriffs von lediglich einer bestimmten IP-Adresse gewährleistet.

Dank des Aufbaus der iLCD-Produkte können beliebige Windows-Fonts, statische und animierte Grafiken, Textbausteine und Makros im 32 MByte großen Flash-Speicher des iLCD-Controllers abgelegt werden. Zusätzlich lassen sich Grafiken und eigene Dateien auf eine Micro-SD-Karte speichern. »Dadurch entfällt der bei herkömmlichen LCDs anfallende hohe Entwicklungsaufwand und die bisher notwendige Programmierung auf Pixelebene«, erläutert Demmel. Typischerweise reduziere sich die sonst übliche Zeitdauer »von bis zu 9 Monaten auf einige wenige Tage«. Dabei anlaufende Kosten beziffert Demmel mit bis zu 100.000 Euro. Hinzu komme wie bei jeder Entwicklung eine gewisse Unsicherheit, ob am Ende der Entwicklungsphase das Ergebnis den Erwartungen entspreche. Dieser Zeit- und Kostenersparnis steht allerdings im Vergleich mit herkömmlichen Displays ein höherer Preis gegenüber, durchschnittlich sind das etwa 100 Euro. Gefertigt werden die iLCDs in Österreich von einer »kleinen EMS-Company«. Typische demmel-Kunden nehmen bis zu 500 Geräte pro Jahr ab, den Gesamtjahresausstoß taxiert Demmel auf bis zu 5000 Displays.

Weil die iLCDs über eine große Auswahl sehr kompakter High-Level-Commands angesprochen werden, kann der daraus resultierende, nur sehr geringe Traffic von einem PC für eine Vielzahl von iLCDs gleichzeitig durchgeführt werden. Die kostenlose iLCD-Manager-Software wurde um einen entsprechenden TCP/IP-Teil erweitert, so dass alle iLCDs im Netzwerk automatisch erkannt werden. Wegen des sehr schnellen Downloads von Flashdaten über Ethernet in das iLCD »empfiehlt sich das Zusatzboard auch für die beschleunigte Entwicklung« einer Stand-Alone-Anwendung - auch wenn das iLCD letztlich per USB, RS232, I2C oder SPI angesteuert wird.