TU Berlin, Halbleiter-Nanophotonik-Forschung 11 Millionen Euro für optische Technologien

Der Sonderforschungsbereich »Halbleiter-Nanophotonik: Materialien, Modelle, Bauelemente« der TU Berlin geht in die dritte Phase: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG wird den Bereich bis 2019 mit weiteren elf Millionen Euro fördern.

Mit der dritten Förderungsbewilligung ergibt sich über die Gesamtlaufzeit von zwölf Jahren ein Fördervolumen von knapp 33 Millionen Euro, mit dem die Nanophotonik-Forschung an der TU Berlin und deren Partnern unterstützt wird.

Forschungsschwerpunkte

Das Forschungsspektrum des Sonderforschungsbereichs SFB 787 reicht von der Entwicklung von Qubit-Emittern für die absolut sichere Datenübertragung mittels Quantenkryptographie über energieeffiziente Nanolaser für Multi-Tera-Bus-Verbindungen und ultraschnelle Datenkommunikationssysteme bis hin zu Hochleistungslaserdioden im fernen ultravioletten Spektralbereich für die Materialbearbeitung und Anwendungen in der medizinischen Diagnostik.

Förderung auch für die »School of Nanophotonics«

»Es freut mich besonders, dass die DFG in der dritten Phase auch das neu vorgeschlagene integrierte Graduiertenkolleg – die School of Nanophotonics – fördern wird«, erklärt Prof. Dr. Michael Kneissl, Forscher am Institut für Festkörperphysik der TU Berlin und Sprecher des Sonderforschungsbereichs SFB 787. Die Förderung der wissenschaftlichen Unabhängigkeit, die Erlangung überfachlicher Kompetenzen, internationale Sichtbarkeit und wissenschaftlicher Austausch sind wichtige Bausteine des neuen Kollegs. »Mit unserem Netzwerk bieten wir beste Bedingungen für die strukturierte Promotionsförderung«, so Kneissl. Derzeit hat die School of Nanophotonics mehr als 80 Doktoranden.