Fußball-WM 2010 Wie rund ist der Ball wirklich?

Rundeste Bälle zur WM 2010: Umfang- und Durchmesserbestimmung mittels Burster-Messtechnik.

Der im badischen Gernsbach ansässige Messtechnikhersteller Burster hat sich einen wesentlichen Anteil am Gelingen der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika gesichert. So setzt z.B. Adidas als Lieferant des WM-Fußballs »Jabulani« bei dessen Herstellung und Qualitätssicherung Burster-Messtechnik ein.

Laut Aussage von Adidas handelt es sich bei »Jabulani« (das Wort entstammt dem südafrikanischen IsiZulu-Dialekt und bedeutet sinngemäß »feiern«) um den rundesten Ball, den es je gegeben hat, mit stabilem Flugverhalten und einer perfekten Griffigkeit bei allen Bedingungen.

Die Umfang- und Durchmesserbestimmung bei definierten Innendruckverhältnissen sind – neben anderen – wichtige Kenngrößen für die Flugeigenschaften eines Fußballes. Hier kommt die Messtechnik ins Spiel: In einer manuell verstellbaren Einspannmechanik wird ein flexibles Metallband um den Ball gelegt. Von einem Referenzpunkt aus ermittelt ein potentiometrischer Wegsensor der Serie 8712 die Abweichung vom Sollmaß. Die gefederte Schubstange des Wegsensors ist unmittelbar an einen Spindelmechanismus gekoppelt. Der Digitalanzeiger der Typenreihe 9180 visualisiert den aktuellen Toleranzwert. Mittels zweier digitaler Grenzwertausgänge wird ein Toleranzband definiert, das die Über- bzw. Unterschreitung vom Sollwert überwacht. Zusätzlich signalisieren optische Signalgeber die Abweichung. So ist sichergestellt, dass für die Weltmeisterschaftsspiele ausschließlich Bälle zum Einsatz kommen, deren ermittelte Werte exakt innerhalb der Toleranz liegen.