Endress+Hauser Währungseffekte belasten Jahresergebnis 2016

Matthias Altendorf, CEO: „Wir werden insbesondere den Aufbau der digitalen Kompetenz beschleunigen!“ Einer von sieben strategischen Schwerpunkten der im vergangenen Jahr festgelegten Firmenstrategie 2020+.
Matthias Altendorf, CEO von Endress+Hauser: »Im Branchenvergleich haben wir uns gut geschlagen.«

Die schweizerische Endress+Hauser-Gruppe hat im schwierigen Marktumfeld des vergangenen Jahres ein Wachstum in lokalen Währungen erzielt. Der konsolidierte Umsatz 2016 in Euro dagegen schrumpfte geringfügig - bedingt vor allem durch Wechselkurseffekte - um 0,2 % auf knapp über 2,1 Milliarden Euro.

»In lokalen Währungen sind wir 2016 um 2,1 Prozent gewachsen«, sagt Chief Financial Officer Dr. Luc Schultheiss. »Zwar ist die Umsatzrendite gesunken, aber wir bewegen uns nach wie vor auf einem sehr guten Niveau.« 

Die Firmengruppe hielt die Zahl der Arbeitsplätze konstant. Ende 2016 zählte Endress+Hauser weltweit 13.003 Beschäftigte, 51 mehr als im Jahr zuvor.

Laut CEO Matthias Altendorf…

...hinterließen das langsamere globale Wirtschaftswachstum sowie der fundamentale Wandel der Weltwirtschaft ihre Spuren in den Geschäftszahlen. Zugleich hätten einzelne Ländergesellschaften mit strukturellen Problemen gekämpft. 

»Zwei Drittel unseres Vertriebs haben Wachstum erzielt und profitabel gearbeitet«, so der Firmenchef. »Dennoch haben wir unsere ehrgeizigen Ziele nicht erreicht.« Er betonte aber auch: »Im Branchenvergleich haben wir uns gut geschlagen.«

Trotz positiver konjunktureller Signale…

…aus einzelnen Märkten erwartet Altendorf auch 2017 ein weiterhin herausforderndes Marktumfeld. Nicht zuletzt habe die politische Unsicherheit nochmals zugenommen.

Dennoch blickt der CEO zuversichtlich nach vorn, gestützt auf eine Belebung des Geschäfts in den vergangenen Monaten.