Umsatzrekord im ersten Halbjahr 2011 Viscom steigert Umsatz in Europa um 157 Prozent

Viscom hat das höchste Halbjahresergebnis seit seinem Börsengang erzielt. Der Inspektionstechnik-Spezialist verbuchte im ersten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 44 Prozent mehr Aufträge. Der Umsatz lag bei ca. 26,8 Millionen Euro (Vorjahr: 12,8 Mio.), das entspricht einer Steigerung um 109 Prozent.

Das deutlichste Wachstum verzeichnete das in Hannover ansässige Unternehmen jedoch in Europa: »Rund 20,4 Millionen Euro Umsatz haben wir allein in Europa, der weiterhin stärksten Region, erzielt«, erläutert Dirk Schwingel, Vorstand der Viscom AG. »Im Vergleich zum 30.06.2010 sind allein die europäischen Verkäufe um 157 Prozent angestiegen.«

Ein Wachstum verzeichnet das Unternehmen auch in Asien und Amerika. Dies resultiert laut Viscom zum größten Teil aus der Investitionsbereitschaft des Automotive- und Automobilzulieferbereiches. »Aber auch EMS als reine Fertigungsdienstleister sowie Hersteller aus anderen Branchen wie etwa der Kommunikationstechnik investieren in Viscom-High-End-Produkte«, kommentiert Volker Pape, Vorstand und Unternehmensgründer der Viscom AG.

Optimistisch blickt das Viscom-Management auch auf das zweite Halbjahr 2011: »Grundsätzlich ist das Viscom-Geschäft durch deutliche saisonale Unterschiede geprägt: Das zweite Halbjahr ist im Regelfall stärker als die Monate Januar bis Juni«, sagt Dr. Martin Heuser, Vorstand und Unternehmensgründer der Viscom AG. »Die derzeitige Auftragslage sorgt auch in der zweiten Jahreshälfte für eine hohe Auslastung auf allen Fertigungsebenen. Diese Aussichten deuten auf ein weiterhin erfolgreiches zweites Halbjahr.«

Entsprechend hat der Konzern seine Guidance für das Jahr 2011 angehoben: vom ursprünglich anvisierten Umsatzziel in Höhe von 45 bis 47 Millionen Euro auf das neue Ziel zwischen 50 und 53 Millionen Euro. Das Unternehmen geht zurzeit davon aus, dass die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten die Investitionstätigkeit der Kunden insbesondere in Asien nicht wesentlich beeinflussen werden. Dennoch verfolgt der Konzern die Entwicklungen weiterhin sehr eng, um gegebenenfalls darauf reagieren zu können.