Texas Instruments Vier neue Sensor-Winzlinge

Gleich vier Neuzugänge gibt es in der Sensorsparte von TI
Gleich vier Neuzugänge gibt es in der Sensorsparte von TI

Für Anwendungen, in denen enge Platzverhältnisse herrschen und es auf sehr geringe Leistungsaufnahme ankommt, hat Texas Instruments vier neue Sensor-ICs zur Messung von Temperatur, Feuchte, Umgebungslicht und Nähe entwickelt.

Der Infrarot-Temperatursensor TMP007 (1,9 x 1,9 x 0,625 mm) ergänzt die Palette der weltweit kleinsten Thermosäulen-Sensoren von TI. Seine integrierte Math Engine führt alle Berechnungen im Chip aus, so dass die Temperatur des jeweiligen Objekts direkt ablesbar ist. Die Leistungsaufnahme beträgt 675 µJ pro Messung.

Ebenfalls neu ist der Feuchte- und Temperatursensor HDC1000 im WLCSP-Gehäuse (2 x 1,6 mm). Er nimmt durchschnittlich 1,2 µA auf, wenn er einmal pro Sekunde die relative Feuchte und die Temperatur mit einer Auflösung von 11 Bit erfasst. Das Sensorelement ist an der Unterseite des Bausteins angeordnet, damit ist er beständiger gegenüber Staub und Schmutz.

Die dritte Neuvorstellung ist der Umgebungslicht-Sensor OPT3001. Er ist so abgestimmt, dass er weitgehend der photopischen Empfindlichkeit des menschlichen Auges entspricht. Mit seiner hohen spektralen Empfindlichkeit kommt der Sensor auf eine IR-Unterdrückung von über 99 %, so dass er unabhängig von der Lichtquelle eine konsistente Lichtmessung erzielt. Zudem ermöglicht er Messungen über einen effektiven Dynamikbereich von 23 Bit. Der Lichtsensor ist 2 x 2 x 0,65 mm klein und kann mit Spannungen bis 1,6 V herab bei einer Stromaufnahme von typisch 2 µA betrieben werden.

Neuzugang Nummer vier ist der vierkanalige Kapazitäts-Digital-Wandler FDC1004. Er verbindet geringe Leistungsaufnahme mit 16-Bit-Rauscheigenschaften über einen Bereich von ±15 pF. Der Baustein unterstützt eine Offset-Kapazität bis zu 100 pF und ermöglicht damit die Fernerfassung auch in rauen Umgebungen oder dort, wo keine Elektronik platziert werden kann. Er enthält einen starken Abschirm-Treiber, um Störbeeinflussungen zu minimieren, zum Fokussieren der Erfassungsrichtung beizutragen und die Auswirkungen von Temperaturschwankungen auf die System-Performance zu minimieren.