Bosch Vernetzte Mobilität im Auto der Zukunft

Mit dem Community-based Parking hat Bosch eine offene Service-Plattform zur stressfreien Parkplatzsuche entwickelt. Der Clou dabei: Autos finden und melden selbst freie Stellplätze am Straßenrand. Den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen der vernetzten Mobilität zeigt eine neue Studie. Vernetzte Parkplatzfunktionen könnten in China, Deutschland und den USA jährlich 70 Millionen Fahrstunden einsparen.
Stressfreie Parkplatzsuche made by Bosch: Autos finden und melden selbst freie Stellplätze am Straßenrand.

Bis 2022 soll der weltweite Markt für vernetzte Mobilität um jährlich fast 25% wachsen. Wie unterschiedlichste Sensortechnologien und das IoT das Autofahren in Zukunft verändern und es einfacher, bequemer und sicherer machen können, zeigt Bosch anhand eines Konzeptfahrzeugs.

In einem auf dem Mobile World Congress 2017 vorgestellten Konzeptfahrzeug hat Bosch eine ganze Reihe völlig unterschiedlicher Neuheiten integriert. Die Driver Monitor Camera beispielsweise ermöglicht eine schnelle Gesichtserkennung und Personalisierung, sobald der Fahrer eingestiegen ist. Sofort stellt das Auto Lenkrad, Spiegel, Innenraumtemperatur und Radiosender auf die individuellen Vorlieben ein. Während der Fahrt erhöht die Fahrerzustandserkennung zudem die Sicherheit: Droht der Fahrer einzuschlafen oder ist er stark abgelenkt, kann das Auto warnen und so kritische Situationen vermeiden.

Das Konzeptfahrzeug zeigt außerdem erstmals…

...eine Gestenbedienung mit haptischer Rückmeldung. Die Technik nutzt Ultraschallsensoren, durch die der Fahrer einerseits spürt, ob seine Hand im richtigen Bereich ist, und andererseits eine Rückmeldung zur ausgeführten Geste erhält.

Durch den Touchscreen mit haptischem Feedback fühlen sich die dargestellten Tasten auf dem Touchscreen wie realistische Knöpfe an. Die Orientierung beim Bedienen von Infotainment-Anwendungen ist oft auch ohne hinzusehen möglich. Der Blick kann dadurch wesentlich häufiger auf der Straße bleiben – die Sicherheit steigt.

Das Konzeptfahrzeug zeigt erstmals im Cockpit integrierte OLED-Displays,…

...die eine kristallklare Anzeige ermöglichen. Ein Mirror-Cam-System ersetzt die beiden Außenspiegel. Die Videosensoren lassen sich im Fahrzeuginterieur integrieren, die Anzeige erfolgt über Displays nahe der A-Säulen rechts und links.

Die digitale Technik ermöglicht darüber hinaus…

...eine situationsbezogene Darstellung. So geht bei Fahrten auf der Autobahn der Blick weiter nach hinten, während in der Stadt ein möglichst großer Blickwinkel mehr Sicherheit gibt. Ein erhöhter Kontrast verbessert die Sicht bei Nachtfahrten.