Sensorik/Messtechnik Umsätze und Auftragseingänge ziehen an

Laut der aktuellen Branchenstatistik des AMA Fachverbandes verbuchte die Sensorik- und Messtechnikbranche im ersten Quartal 2013 eine Umsatzsteigerung um rund fünf Prozent und einen Anstieg der Auftragseingänge um gut zehn Prozent – jeweils verglichen mit dem Vorquartal.

Gut gefüllte Auftragsbücher ziehen einen weiteren Personalausbau in der überwiegend mittelständisch geprägten Branche nach sich: Geplant sind sieben neue Stellen auf 1000 Arbeitsplätze.

»Die Sensorik und Messtechnik ist gut aufgestellt und blickt optimistisch in das laufende Geschäftsjahr, weil unsere Mitgliedsunternehmen in alle Industriezweige liefern«, kommentiert Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuelle Verbandsstatistik. »Damit genießen viele den Vorteil, dass bei Stagnation einer Abnehmerindustrie eine andere anzieht oder sich manchmal vollkommen neue Märkte eröffnen. Die Herausforderungen unserer Zeit brauchen technische Lösungen, ob erneuerbare Energien, eine fortschreitende Automatisierung und die Vernetzung von allem etwa im ‚Internet der Dinge‘. Sensorik und Messtechniken befähigen die Industrie aller Branchen, passende Lösungsmodelle anzubieten, ein guter Grund für unsere Branche, optimistisch zu sein.«

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologien (BMWi) bestätigte Mitte Mai einen Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal und meldet ebenfalls erhöhte Auftragseingänge für die Industrie und die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe. Einen spürbaren Auftrieb erzielten laut BMWi die Industrieaufträge. Sie stiegen im März zum zweiten Mal in Folge um gut zwei Prozent. Die Inlandsnachfrage bleibt ein wichtiger Treiber, die Auslandsbestellungen schließen langsam wieder auf. Eine insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung, die sich auch auf die Sensorik und Messtechnik auswirkt.