Geschäftsergebnis Solides Q1/2013 für Jenoptik

Trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfelds bleibt Jenoptik im 1. Quartal 2013 auf seinem geplanten Kurs: Wie erwartet lagen Umsatz und Ergebnis im 1. Quartal 2013 nur leicht unter dem hohen Niveau des Vorjahres.

Die Schwäche der Halbleiterindustrie habe sich weiter fortgesetzt, das habe natürlich Auswirkungen auf das Konzernergebnis, erklärte Jenoptik-Chef Dr. Michael Mertin. Jedoch habe man diese jetzt besser ausgleichen können, als noch vor einigen Jahren. »Die Fortsetzung der Internationalisierung, bessere Kostenstrukturen und die gezielte Entwicklung von Projekten mit Schlüsselkunden zeigten auch in einem anspruchsvollen konjunkturellen Umfeld positive Effekte«, so Mertin.

Jenoptik erzielte im 1. Quartal 2013 einen Umsatz von 132 Millionen Euro, das entspricht einem leichten Rückgang um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (137,7 Mio.). Erfolgreich verlief das Quartal für das Segment Messtechnik: Unter anderem dank der guten Nachfrage aus der Automobilindustrie infolge des weltweiten Trends hin zu Kraftstoff sparenden und emissionsarmen Motoren stieg der Umsatz von 37,2 Mio. Euro (Q1/2012) auf 42,8 Mio. Euro. Die aufsteigende Tendenz der ersten drei Monate spiegelten sich auch in Neueinstellungen im Bereich Messtechnik wider – mit einem Plus von 5,2 Prozent (von 814 auf 856 Mitarbeiter, Gesamtmitarbeiterzahl zum 31.3.2013: 3297).

Der Auftragseingang lag mit 132 Mio. Euro exakt auf Umsatzniveau, blieb jedoch erwartungsgemäß unter dem Vorjahresergebnis (148,8 Mio.). Den Grund dafür sieht die Konzernleitung in natürlichen Schwankungen über das Jahr hinweg aufgrund von Großprojekten.

Ausblick

Der Jenoptik-Vorstand bestätigt seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2013. In einem schwierigen konjunkturellen Umfeld rechnet er mit einem leichten Umsatzwachstum von bis zu fünf Prozent. Je nach Verlauf des Halbleiterzyklus sowie der weiteren Entwicklung der Nachfrage aus der Automobilindustrie, insbesondere im 2. Halbjahr 2013, soll das im operativen Geschäft erzielte EBIT zwischen 50 und 55 Millionen Euro liegen.