Bürkert Fluid Control Systems Signaleingangskarte für höchste Flexibilität

Bei Bedarf lässt sich der multiCELL Transmitter/Controller mit bis zu sechs verschiedenen I/O-Boards im flexiblen Mix ausrüsten.
Bei Bedarf lässt sich der multiCELL Transmitter/Controller mit bis zu sechs verschiedenen I/O-Boards im flexiblen Mix ausrüsten.

Bürkert erweitert den modularen »multiCELL«-Multi-Kanal-Transmitter/Controller 8619 um eine Signaleingangskarte, an die der Anwender über die zwei digitalen Eingänge bis zu zwei weitere Durchfluss-Sensoren und über die beiden analogen Eingänge zwei verschiedene Messgeräte direkt anschließen kann.

Das »multiCELL 8619« ist ein Messsystem zur Anbindung verschiedenster Sensoren für unterschiedliche Aufgaben in der Messwerterfassung, Regelung und Dosierung. Es besteht aus einem Basisgerät, dessen Funktionsumfang sich durch Hardware-Karten und Software-Module individuell erweitern lässt. Die neue Signaleingangskarte macht das System nun noch universeller, denn damit ist laut Hersteller praktisch jeder am Markt erhältliche Sensor an den 8619 anschließbar.

Unterstützung für externe Sensoren

Die neue Signaleingangskarte wurde entwickelt, um Standard-Signaleingänge bereitzustellen, die herstellerunabhängig von den meisten Messgeräten unterstützt werden. Die Steckkarte bietet zwei Signaleingänge 4-20 mA für beliebige Transmitter mit entsprechendem Signalausgang. An diese Anschlüsse lassen sich beispielsweise Transmitter für die Messung von Druck und Füllstand oder zur Ermittlung von Analyse-Parametern wie Trübung, Sauerstoff, freiem Chlor, Ozon usw. anschließen.

Um die Anschlussmöglichkeiten zu erweitern, können diese analogen Eingänge auch als Spannungseingang von 0-5 V oder 0-10 V verwendet werden (vom Anwender vor Ort umstellbar).

Weitere Einsatzgebiete ergeben sich über die Nutzung der analogen Eingänge beispielsweise als externe Sollwertvorgabe. Darüber hinaus ist die Karte mit zwei digitalen Eingängen NPN und PNP zum Anschluss von Transmittern mit Frequenzausgang wie beispielsweise Durchflusstransmittern ausgestattet. Alternativ sind die Eingänge als Kontakteingänge nutzbar, die ausgewählte Funktionen des 8619 beeinflussen und auslösen können.

Die Bestückung der Transmitter/Controller 8619 mit der neuen Signaleingangskarte erfolgt direkt im Werk als Teil der Gesamt-Hardwareausrüstung. Der Anwender übernimmt lediglich die Parametrierung der Eingänge und wählt nach Bedarf die Skalierung und Einheiten aus. Dabei stehen alle gebräuchlichen Einheiten für Druck, Temperatur, Durchfluss sowie weitere physikalische Einheiten aller Art zur Verfügung. Wahlweise kann auch eine freie Texteinheit für einen Messwerteingang wie z.B. »Brom ppm« definiert werden.

Individueller Funktionsumfang

Bei Bedarf lässt sich der multiCELL Transmitter/Controller mit bis zu sechs verschiedenen I/O-Boards im flexiblen Mix ausrüsten. Das wird erweitert durch maximal sechs parallel laufende Funktionen, die unabhängig voneinander aus einer Funktionsliste frei wählbar sind. Oft benötigte Funktionen sind bereits integriert, müssen so nur ausgewählt werden und stehen nach der Parametrierung bereit.

Vervollständigt wird die Funktionalität des 8619 durch die Zuordnung der Funktionsmodule zu den Eingangs- und Ausgangssignalen. Darüber hinaus ermöglichen nachinstallierbare Softwarepakete eine weitere praxisgerechte Anpassung an den jeweiligen Einsatzbereich.

Die Spezifikationen im Einzelnen:

•    Anschlussmöglichkeit für bis zu 4 zusätzliche Sensoren:
o    2 analoge Signaleingänge 4-20 mA oder Spannung für beliebige Transmitter
o    2 digitale Signaleingänge NPN und PNP für Transmitter mit Frequenzausgang oder zur Nutzung als Kontakteingänge
•    Auswahlmöglichkeit aller wesentlichen Maßeinheiten wie bar, mbar, pascal, psi, °C, Fahrenheit, K, m, cm, mm, ft, ppm, ppb, %, l/min, l/s, m3/h, gallon/min, usw.
•    Text für eine physikalische Einheit, die noch nicht integriert ist, ist definierbar

Bürkert Fluid Control auf der Sensor+Test 2013: Halle 12, Stand 620