Erneutes Wachstum Sick knackt die Milliarden-Marke

Sick-Vorstandsvorsitzender Dr. Robert Bauer: »Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Umsatz im Geschäftsjahr 2014 mit einer höheren Steigerungsrate ausbauen können.«
Sick-Vorstandsvorsitzender Dr. Robert Bauer: »Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Umsatz im Geschäftsjahr 2014 mit einer höheren Steigerungsrate ausbauen können.«

Trotz des schwierigen Marktumfelds verbuchte der Sick-Konzern für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2013 erneut einen Umsatzrekord: Mit einem Wachstum um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr übertraf der Sensorhersteller erstmals die Marke von 1 Milliarde Euro.

Der Auftragseingang wuchs um 1,6 Prozent auf 1.010,6 Mio. Euro, und auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich gegenüber 2012 stark – von 82,7 auf 88,3 Mio. Euro (+6,8 Prozent).

Die gute Umsatzentwicklung wirkte sich auch auf die Mitarbeiteranzahl aus. So beschäftigte der Sick-Konzern zum Ende des Jahres 6597 Mitarbeiter – und damit 295 mehr als noch im Vorjahr (+4,7 Prozent). Der Kompetenzaufbau fand vor allem im Bereich Forschung & Entwicklung sowie im weltweiten Vertrieb und Service statt. Im Inland erhöhte sich die Mitarbeiterzahl um 4 Prozent, im Ausland um 5,7 Prozent.

Darüber hinaus hat Sick massiv in den Bau neuer Fertigungsstätten im Inland investiert: An zahlreichen deutschen Standorten wurden neue Produktionsgebäude errichtet und es wurde in neue Entwicklungs- und Fertigungstechnologien investiert, um die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen und die Position im Markt zu stärken.

Das Investment in Forschung und Entwicklung lag bei 102,3 Mio. Euro, das entspricht 10,1 Prozent des Umsatzes.

Die Prognose für das kommende Jahr fällt positiv aus. Dazu Vorstandsvorsitzender Dr. Robert Bauer: »Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Umsatz im Geschäftsjahr 2014 mit einer höheren Steigerungsrate ausbauen können, weil wir vor allem in Deutschland und im europäischen Ausland mit einer Belebung der Nachfrage rechnen, insbesondere mit Blick auf das zweite Halbjahr. Wir sind bestens vorbereitet, die sich daraus ergebenden Marktchancen zu nutzen.«