Bosch Sensortec Sensoren + Künstliche Intelligenz = leistungsstarke Symbiose

Künstliche Intelligenz und Sensoren eröffnen eine Welt voll spannender Möglichkeiten für Designer und Endnutzer

Künstliche Intelligenz und Sensoren eröffnen völlig neue Möglichkeiten für Designer und Endnutzer. Davon sind die Experten von Bosch Sensortec überzeugt.

Voraussetzung dafür sind leistungsfähige Sensoren, Sensor-Hubs und Tools, um die entstehenden „Big Data“ effizient nutzen zu können. Bosch Sensortec hat dieses Thema aufgegriffen und einige spannende Lösungen entwickelt, wie Kaustubh Gandhi, Produkt Manager Software von Bosch Sensortec, nachfolgend erläutert.

Künstliche Intelligenz (KI) hat große Auswirkungen auf unsere Gesellschaft – und das in den unterschiedlichsten Bereichen. Vor allem die Fortschritte in den Bereichen Data-Mining und „Deep Learning“ sowie deren Kombination bewirken einen Quantensprung in der Wertschöpfung für die Nutzer: Sie ermöglichen es, große Datenmengen aus verschiedenen Quellen zu analysieren, Muster zu erkennen, interaktive Einblicke zu gewinnen oder auch intelligente Vorhersagen zu machen.

Ein Beispiel ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei von Sensoren generierten Daten in Smartphones und Wearables. Bewegungssensordaten beispielsweise liefern – zusammen mit weiteren Informationen wie etwa GPS-Standorte – enorm viele, sehr unterschiedliche Datensätze. Hier stellt sich die Frage: "Wie können wir Künstliche Intelligenz so einsetzen, dass wir die erfassten Datensätze bestmöglich nutzen können?"

Praxisbeispiel: Analyse von Bewegungsdaten 

Ein anschauliches Beispiel aus der realen Welt ist die Analyse von Anwendungsdaten, um festzustellen, was ein Smartphone-Nutzer zu einem bestimmten Zeitpunkt macht: sitzen, gehen, laufen oder schlafen? In diesem Fall sind die Vorteile eines intelligenten Produkts klar: 

1.    Höherer Kundennutzen über die Produktlebenszeit: Das Produkt lernt die Vorlieben seines Besitzers. Das führt zu einer höheren Nutzerbindung und einer geringeren Abwanderungsrate. 

2.    Wettbewerbsfähigere Produktpositionierung: Intelligentere Produkte erfüllen die steigenden Erwartungen der Kunden.

3.    Echter Nutzen für den Endanwender: Die genaue Erfassung und Analyse von Bewegungen in Innenräumen ermöglichen reaktionsschnelle Funktionen von Navigationsprodukten. Menschen mit gesundheitlichen Risiken beispielsweise können besser überwacht werden und erhalten schneller Hilfe, und die Geräte werden effizienter. Produktdesigner gewinnen Einblicke in reale Anwendungen bei unterschiedlichsten Smartphone-Modellen und Wearable-Plattformen und verstehen so die sich wiederholenden Gewohnheiten und Handlungen der Anwender besser. Das können sie nutzen, um zum Beispiel die optimale Batteriegröße oder das optimale Timing für Push-Benachrichtigungen zu bestimmen.

Aus diesen Gründen haben gerade Smartphone-Hersteller…

...ein immer stärkeres Interesse an den Funktionen, die Künstliche Intelligenz möglich macht. Dabei steht im Vordergrund, dass die Produkte besonders die einfachen Aktivitäten erkennen – Schritte zählen, Stufen steigen etc. Daraus lassen sich gründliche Analysen erstellen, etwa von sportlichen Aktivitäten. Betrachtet man zum Beispiel eine populäre Sportart wie Fußball, werden sich die Produktdesigner nicht nur auf die Athleten selbst konzentrieren. Sie zielen auch auf die Bedürfnisse von Trainern und Fans ab. Die neuen Funktionen werden die sportlichen Leistungen exakt quantifizieren, verbessern und vorhersagen können. Davon profitieren selbst große Unternehmen wie TV-Sender und Designer von Sportbekleidung, weil sie genaue Einblicke in die Bedürfnisse der Kunden erhalten.