Anwenderfreundliche Mess- und Sensortechnik im Fokus »Sensor+Test 2011« steht unter dem Motto »easy to use«

Vom 7. bis 9. Juni 2011 findet in der Messe Nürnberg die 18. »Sensor+Test« statt. Begleitet wird die Fachmesse mit den Schwerpunkten Messtechnik und Sensorik von den Kongressen SENSOR, OPTO und IRS².

Auf der »Sensor+Test 2011« präsentieren sich drei Tage lang die Aussteller aus Sensorik und Messtechnik mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Das Ausstellungsspektrum reicht branchenübergreifend vom einzelnen Sensorelement bis zu Sensorsystemen, von Messkomponenten über -software, -geräte und -systeme bis hin zur kundenspezifischen Prüfanlage. Neben Komponenten- und Geräteherstellern sind auch verschiedene Forschungsinstitute, Dienstleister und Prüflabore vertreten.

Das Motto der diesjährigen Messe lautet »easy to use«. Dabei geht es laut Veranstalter nicht um eine spezielle Technologie oder Anwendung, sondern um den konkreten Kundennutzen. »Sensoren und Messsysteme müssen heutzutage hoch komplexe physikalische Vorgänge unter oft erschwerten Bedingungen exakt erfassen«, erklärt Christoph Kleye, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der Sensor+Test. »Den Anwender interessiert aber letztlich nur der möglichst schnelle und einfache Zugriff auf die Messwerte und Ergebnisse. Genau das ist mit ’easy to use’ gemeint.«

Die Palette der »easy-to-use«-Exponate reicht von sich selbst kalibrierenden und vernetzenden Sensoren über Messsysteme mit besonders intuitiver Bedienung bis hin zu Prüfsystemen mit vollständig automatisierten Mess- und Dokumentationsabläufen. Die Aussteller, die zum Schwerpunktthema spezielle Produkte und Leistungen anbieten, werden so ausgeschildert sein, dass die Messebesucher sie sofort identifizieren können. In Halle 12 wird es zu diesem Thema einen Sonderstand geben, auf dem Unternehmen und Institute ihre Lösungen präsentieren. Unter anderem stellt dort auch einer der Nominierten für den diesjährigen Sensor-Innovationspreis - das Zentrum für Medizinische Forschung der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg - sein »Schlaues Pflaster zur Nierenfunktionsbestimmung« vor.
Auch das Vortragsforum in Halle 12 wird am ersten Messetag ganz im Zeichen von »easy to use« stehen und dies in diversen Fachreferaten thematisieren.

SENSOR-, OPTO- und IRS²-Kongress

Im zweijährigen Rhythmus finden begleitend zur Fachmesse die Sensor+Test-Kongresse statt. So bieten die drei internationalen Tagungen SENSOR, OPTO und IRS² auch in diesem Jahr wieder einen Überblick über den Stand der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung in den Bereichen Sensorik, optische Messmethoden und Infrarotmesstechnik. »Die wissenschaftlichen Kongresse zur Sensor+Test haben sich mittlerweile als fester Bestandteil der internationalen Messtechnik-Tagungsszene etabliert«, sagt Prof. Dr. Lerch von der Universität Erlangen-Nürnberg, Tagungsleiter des SENSOR-Kongresses. »Sie wurden in einer Zeit, in der andere Veranstaltungen unter abnehmenden Teilnehmerzahlen leiden, sogar noch ausgebaut. So hat der SENSOR-Kongress in diesem Jahr erstmals vier parallele Sitzungen aufzuweisen statt wie bisher drei. Die Themen reichen von Sensorgrundprinzipien bis zu neuartigen Fertigungsmethoden. Die Tagungen sind sowohl für Entwickler von Sensoren als auch für Anwender aus dem Bereich Automatisierungstechnik von Interesse.«
Alle drei Kongresse beginnen gemeinsam am ersten Messetag mit einem Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. E. Göbel, Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, zum Thema »Fundamentale Konstanten und das neue SI-Einheitensystem«.

Das detaillierte Messe- und Kongressprogramm ist unter www.sensor-test.de zu finden.