Wachstumsstrategie Schaffner stellt »Strategie 2020« vor

Seit 2005 erzielt die Schaffner-Gruppe ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum - in Lokalwährungen - von rund 8 %. Mit der »Strategie 2020« soll dieser Wachstumskurs fortgesetzt werden. Ziel ist es, den Gruppenumsatz bis zum Geschäftsjahr 2019/20 auf CHF 400 Mio. annähernd zu verdoppeln.

»Die Kompetenzen von Schaffner konnten in den vergangenen Jahren nachhaltig gesteigert werden«, unterstreicht Schaffner-CEO Alexander Hagemann anlässlich des Investorentags am 24.9.2015 in Zürich. »Wir haben den Einstieg in den Wachstumsmarkt Power Quality geschafft, sind in Asien hervorragend aufgestellt, haben die Innovationskraft deutlich gestärkt und die Produktivität der Werke gesteigert. Weiter haben wir erfolgreich mehrere Akquisitionen getätigt. Schaffner ist für den angepeilten Wachstumskurs der nächsten Jahre gut aufgestellt.«

Die Strategie

Der Fokus im Strategiezeitraum liegt auf beschleunigtem Wachstum der Division Power Magnetics und des Unternehmensbereichs Power Quality. Dies soll durch Produktinnovationen, intensivierte Marktbearbeitung in Nordamerika sowie durch ein beschleunigtes Akquisitionstempo erreicht werden.

Im reifen Markt für EMV-Filter sieht Schaffner Potenzial im weiteren Ausbau der Führungsposition durch die Nutzung der hohen Wettbewerbsstärke.

Nach einer Prüfung der strategischen Optionen für die Division Automotive hat der Verwaltungsrat beschlossen, die Wachstumschancen in den Märkten für schlüssellose Zugangssysteme und Elektrofahrzeuge im Verbund der Schaffner-Gruppe zu realisieren. Anhaltendes Marktwachstum sowie die Wettbewerbsstärke von Schaffner machen dieses Geschäft auch in Zukunft attraktiv.

Optimierte Produktionskapazitäten  

Das globale Produktionsnetzwerk von Schaffner wird weiter optimiert: so wurde die Zusammenlegung der beiden Werke in den USA bereits vor einigen Wochen angekündigt und wird derzeit umgesetzt. Die Teilautomatisierung der Produktion in Asien wird fortgeführt, was neben Kostenoptimierungen auch die Produktqualität im Rahmen einer Nullfehlerstrategie stärken soll.

Die Ziele

Als Ergebnis der strategischen Maßnahmen rechnet das Unternehmen mit einem organischen jährlichen Umsatzwachstum von mehr als fünf Prozent, das durch Akquisitionen noch deutlich erhöht werden soll. Die operative EBITA Marge (EBIT vor akquisitionsbedingten Amortisationen) soll regelmäßig oberhalb acht Prozent liegen und die Rendite auf das eingesetzte Kapital ROCE die gewichteten Kapitalkosten WACC weiterhin deutlich übertreffen.