Auszeichnung für Rohde&Schwarz-Tochter Rohde & Schwarz Messgerätebau erhält Bayerischen Qualitätspreis 2010

Der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil (l.) übergibt Rohde & Schwarz den Qualitätspreis

Die Rohde & Schwarz Messgerätebau GmbH hat erstmals den Bayerischen Qualitätspreis in der Kategorie Industrieunternehmen erhalten.

Das Memminger Produktionswerk, eine hundertprozentige Tochter des Messtechnik-Herstellers Rohde & Schwarz, musste seine Qualität unter anderem in den Disziplinen Strategie, Image im Markt sowie Beschaffung, Produktion und Auftragsabwicklung beweisen. Dazu wurden die nominierten Industrieunternehmen aufgefordert, in einem detaillierten Fragenkatalog darzulegen, welche Maßnahmen sie in den definierten Kategorien ergriffen und welche Ergebnisse sie dabei erzielt haben. Überprüft wurden die schriftlichen Ausführungen abschließend mit einem Experten-Audit im Memminger Werk.


Für den Preis wurde Rohde & Schwarz Messgerätebau von der IHK-Schwaben beziehungsweise dem Expertengremium des Bayerischen Qualitätspreises nominiert. Unternehmen bzw. Städte und Gemeinden dürfen sich nicht auf eigene Faust bewerben, sondern müssen von bayerischen Kammern und Verbänden oder dem Expertengremium für den Wettbewerb vorgeschlagen werden. Insgesamt hatten 931 Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleister sowie 16 Städte und Gemeinden an dem Wettbewerb teilgenommen.

 

Der Preis wurde 1993 von der Bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufen. Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist, dass die Unternehmen oder Produktionsstätten einen oder mehrere Standorte in Bayern haben. Außerdem müssen sie mindestens 30 Prozent ihres Umsatzes in Deutschland abwickeln. Verliehen werden zwölf Preise, davon drei an Produktionsunternehmen aus der Industrie und jeweils zwei an unternehmensorientierte Dienstleister, Handwerks- sowie Handelsunternehmen. Drei weitere Preise gehen an wirtschaftsfreundliche Gemeinden.