Omron Optische Sensoren für die richtige Positionierung

Gabriele Fulco, Omron: »Die etablierten Methoden sind auf die neuen Applikationen nicht unbedingt anwendbar. Sie mögen zwar die meisten Oberflächentexturen und Farben erkennen, doch nicht so einfach durchsichtige Objekte. Auch bei schwarzen Objekten können sie ausgetrickst werden.«

Zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, ist immer gut – besonders dann, wenn es um das Systemdesign von Robotern und 3D-Druckern geht. Hier leisten lichtbasierte Näherungssensoren wertvolle Dienste: Sie erkennen die Anwesenheit oder das Fehlen von Objekten, sie unterscheiden Materialien, und sie erfassen mittlerweile auch schwarze oder durchsichtige Objekte. Damit erobern die optischen Sensoren ganz neue Anwendungen.

Von Gabriele Fulco, European Product Marketing Manager for Sensors, Omron Electronic Components Europe

Erstaunlich viele innovative Technologien basieren auf der Fähigkeit elektronischer Systeme, physikalische Objekte akkurat zu lokalisieren und zu identifizieren. So haben beispielsweise Roboter nicht nur Hindernisse zu erkennen, sondern auch zu merken, auf welchem Boden sie sich bewegen, und Stufen zu »sehen«, ehe sie auf ihnen stürzen.

Möglich wird das mit Hilfe lichtbasierter Näherungssensoren – allgemein bekannt als Photomikrosensoren, Slotted Switches, Optoschalter oder Phototransistoren –, die weithin eingesetzt werden, um die Präsenz oder Absenz von Objekten oder auch die Geschwindigkeit und Ausrichtung beispielsweise rotierender Objekte zu erkennen. Infrarote und sichtbare LEDs erfreuen sich einer Lebensdauer von mehr als 100.000 Stunden, so dass die Optoschalter eine schier unendliche Betriebsdauer haben. Sie können in vier Mikrosekunden schalten und 3000 Schaltspiele pro Sekunde erreichen. Diese Eigenschaften sorgen für die verdiente Popularität transmissiver und reflektiver Photomikrosensoren in der Büroelektronik, der Industrieautomatisierung, in Verkaufsautomaten und in der Gebäude- und Heimautomatisierung.