FRT prophezeit der optischen 3D-Messtechnik eine große Zukunft in Fertigungslinien Optische Oberflächenmesstechnik erobert die Produktion

Multisensor-Anordnung bei einem MicroGlider-Messgerät von FRT
Multisensor-Anordnung bei einem MicroGlider-Messgerät von FRT

In der Forschung & Entwicklung ist die optische Oberflächenmesstechnik schon lange bekannt. Mittlerweile ist sie aber auch aus der Produktion nicht mehr wegzudenken: Von der Wareneingangskontrolle über die Überwachung einzelner Fertigungsschritte bis hin zur Qualitätssicherung der fertigen Produkte setzt sie sich mehr und mehr durch. Und dies nicht zuletzt dank ihr schnellen, flexiblen und zunehmend auch automatisierten Messverfahren.

»Die Industrie ist immer stärker bestrebt, optische 3D-Messtechnik direkt in die Fertigungslinie zu integrieren und damit eine durchgängige Kontrolle von Parametern wie Durchbiegung, Welligkeit, Geometrie, Rauheit und Schichtdicke zu ermöglichen«, erklärt Dr. Thomas Fries, Gründer und Geschäftsführer des Oberflächen-Messtechnik-Spezialisten Fries Research & Technology FRT. »Hochauflösende optische Messtechnik ergänzt hierbei die bereits vorhandenen, meist kamerabasierten Inspektions-Lösungen sinnvoll.«

Fries ist überzeugt, dass derzeit in der Industrie zwei wichtige Trends aufeinander treffen: die Miniaturisierung und Funktionalisierung von Oberflächen mit der Automatisierung der Produktion. »Automatisierung ist in der High-Tech-Produktion nicht mehr wegzudenken«, unterstreicht der Experte. »Sie erhöht die Effizienz in der Herstellung und sorgt für kürzere Durchlaufzeiten und Kosteneinsparungen. Das bringt enorme Wettbewerbsvorteile mit sich.«

Vor allem in den technologieintensiven Industrien steigen gleichzeitig die Anforderungen an die Oberflächen von Materialien permanent, die Komplexität der Produkte nimmt zu. Sie nutzen Oberflächen als Funktionsträger, etwa in Bezug auf Topographie, Schichtdicke, Korrosionsbeständigkeit, Biokompatibilität oder optische und haptische Eigenschaften. »Die entsprechenden Fertigungsverfahren wie das Fügen, Formen und Beschichten spielen sich häufig im Mikro- und Nanometerbereich ab«, führt Fries aus. »Dadurch gewinnt die Qualitätskontrolle natürlich beachtlich an Bedeutung. Wenn nur minimale Abweichungen im Sub-Nanometerbereich schon die Funktion eines Produktes massiv beeinflussen und verschlechtern, sind eine permanente Überwachung des Produktionsprozesses und entsprechende Qualitätssicherung überlebenswichtig für ein Unternehmen. Für eine präzise und zuverlässige Charakterisierung hat sich die optische Oberflächenmessung, die berührungslos und dadurch zerstörungsfrei misst, als das Non Plus Ultra erwiesen.«