EC-Sense / Pewatron Neuer Technologieansatz für die Gasmessung

ES1 - der kleinste elektrochemische Sensor der Welt
ES1 - der kleinste elektrochemische Sensor der Welt

EC-Sense und sein Exklusiv-Vertriebspartner für Europa, Pewatron, gehen bei der Gasanalyse neue Wege: Statt die Messzelle auf Flüssigelektrolyten aufzubauen, setzen die Sensorexperten auf Feststoffelektrolytsensoren. Daraus entstanden ist der weltweit kleinste elektrochemische Gassensor ES1.

In Gasanalysegeräten gelten Zellausführungen auf Basis von Flüssigelektrolyten bislang quasi als Standard. Flüssigelektrolytsensoren, die auch als elektrochemische Nasszellen bezeichnet werden, kommen in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz – vom Fahrzeugbereich zur Optimierung des Kraftstoffverbrauchs oder zur Überwachung der Abgasregelung, bis hin zur Industrie, beispielsweise in Sicherheitsanwendungen. Der Betrieb und die Lebensdauer der Zelle hängen maßgeblich mit der mechanischen Bauweise des Sensors zusammen. 

Das 2015 gegründete Start-up-Unternehmen EC-Sense…

...geht mit seinem miniaturisierten Gassensor ES1 nun einen neuen Weg: Der Sensor basiert auf einem Feststoffelektrolyt, enthält also keine Flüssigelektrolyte. Damit ist die Zelle in Aufbau und Größe flexibel.

»Solid-Polymer-basierte Elektrolyte sind ein komplett neuer Technologieansatz für die Gasmessung«, erklärt Peter Koller, Geschäftsführer von EC-Sense. »Das Konzept einer trockenen elektrochemischen Zelle auf Grundlage eines Festpolymerelektrolyts hebt nicht nur die designspezifischen Beschränkungen von Gassensoren auf, sondern eröffnet auch zahlreiche neue Einsatzmöglichkeiten, die über die traditionellen Anwendungen für elektrochemische Zellen hinausgehen. Eine elektrochemische Trockenzelle basiert auf einem Polymer und auf chemischen Stoffen für die elektrochemischen Reaktionen in der Polymerschicht. Dadurch ergeben sich innovative neue Zellausführungen. Ein Beispiel ist unser neuer Gassensor ES1. Er ist der kleinste elektrochemische Sensor der Welt. Die Zellgröße wurde in alle Richtungen reduziert, sodass damit kleinere und kompaktere Gasanalysegeräte gebaut werden können.«