ams Neuer Optosensor für Smartphones der nächsten Generation

Das optische Sensormodul TMx4903 von ams vereint erstmals Funktionen wie Universal-Fernbedienung, Barcode-Emulation, RGB-Farbsensor sowie Näherungs- und 3D-Gestenerkennung in einem flachen Package mit Abmessungen von nur 5 x 2 x 1 mm.

Mit den unterschiedlichen optischen Sensorfunktionen und der integrierten IR-LED sind die Modelle TMD4903 und TMG4903 in der Lage, Farben und Annäherung hochgenau zu erkennen. Zudem sind sie mit einem Codegenerator für Infrarotfernbedienungen ausgestattet, der die entsprechenden Steuercodes für TVs, HIFI-Komponenten, Klimageräte etc. ausstrahlt. Die URC-Fähigkeit ist darüber hinaus kompatibel zur Programmierschnittstelle für Android Consumer IR für Fernbedien-Apps auf Smartphones. Und nicht zuletzt wird auch die Mobeam-Technik für die 1D-Strichcode-Emulation für Scanner von Supermarktkassen etc. unterstützt.

Deutlich erweiterte Gestenerkennung

Das Modul TMG4903 verfügt laut Hersteller über die modernste berührungslose Gestenerkennung der Branche. Mit der neuen 3D-Technik von ams können nun auch komplexe Handgesten erkannt werden, was die einfachere 2D-Gestenerkennung des ams-Gestensensors der ersten Generation TMG3992 entlang der Hauptachsen (Nord/Süd und Ost/West) erheblich erweitert.

Möglich wurden die Verbesserungen in den Bereichen 3D-Gesten und Näherung unter anderem durch die automatische Anpassung der Module beim Timing und bei der Leistung der IR-LEDs, durch Minimierung des Rauschens und des Energieverbrauchs bei gleichzeitiger Optimierung der Empfindlichkeit und des aussteuerbaren Bereichs.

Die TMx4903-Module sind mit einer neuartigen Schaltungstechnik ausgestattet, die Störungen durch das Umgebungslicht weitestgehend unterdrückt. Durch die automatische Kalibrierung werden elektrische Artefakte entfernt, die durch Rauschen und optisches Übersprechen hervorgerufen werden. Die integrierte intelligente LED-Ansteuerung entlastet den Anwendungsprozessor, wodurch sich die Implementierung in der Smartphone-Software massiv vereinfacht und sich die für die verzögerungsfreie Gestenerkennung erforderliche Rechenleistung verringert.