Rohde & Schwarz Neue Oszilloskop-Serie mit noch einfacherer Bedienung

Die zwei- bzw. vierkanaligen Modelle der R&S-RTE-Serie sind für Bandbreiten bis 200, 350 oder 500 MHz bzw.  1 GHz ausgelegt und punkten mit einer Erfassungsrate von mehr als 1 Million Messkurven pro Sekunde.
Die zwei- bzw. vierkanaligen Modelle der R&S-RTE-Serie sind für Bandbreiten bis 200, 350 oder 500 MHz bzw. 1 GHz ausgelegt und punkten mit einer Erfassungsrate von mehr als 1 Million Messkurven pro Sekunde.

Pünktlich zur embedded world kommt Rohde & Schwarz mit einer neuen Oszilloskop-Serie auf den Markt: Die zwei- bzw. vierkanaligen Modelle der R&S-RTE-Serie sind für Bandbreiten bis 200, 350 oder 500 MHz bzw. 1 GHz ausgelegt und punkten mit einer Erfassungsrate von mehr als 1 Million Messkurven pro Sekunde. Zudem setzt der Münchner Konzern erneut Maßstäbe in Sachen Bedienerfreundlichkeit.

Grundlage für die hochgenauen Messergebnisse ist das digitale Triggersystem. Zusätzlich kommt es aufgrund des Single-Core A/D-Wandlers mit mehr als sieben effektiven Bits (ENOB) kaum zu Signalverzerrungen. Mit einer Abtastrate von 5 GSample/s pro Kanal und einer maximalen Speichertiefe von 50 MSample pro Kanal ermöglicht das R&S RTE eine detailgetreue Aufzeichnung langer Signalsequenzen, die beispielsweise bei der Analyse von Dateninhalten serieller Protokolle wie I2C oder CAN nötig sind.

Die hohe Messgeschwindigkeit des R&S RTE kommt vor allem bei komplexen Aufgaben zum Tragen. Zum Beispiel liefern Maskentests innerhalb kurzer Zeit statistisch aussagekräftige Ergebnisse. Die an einen Spektrumanalysator angelehnte FFT detektiert auch sporadisch auftretende Signale zuverlässig. Damit eignet sich das R&S RTE sogar für die entwicklungsbegleitende EMV-Fehlersuche.

Intuitive Bedienung

Wie auch schon die Scopes der RTM- und RTO-Serien punkten die neuen R&S-RTM-Modelle mit einer überaus intuitiv gestalteten Bedienoberfläche. Basis dafür ist der hochauflösende 10,4“-XGA-Touch-Bildschirm, auf dem der Anwender wie bei einem Smartphone bzw. Tablet-PC die gewünschten Funktionen per Fingerzeig aktivieren kann. Beispielsweise kann er durch einfaches Wischen auf gespeicherte Gerätesetups zugreifen. Messkurven können mühelos mittels Drag & Drop auf dem Bildschirm angeordnet werden. Über eine Miniaturansicht der Signale in Echtzeit am Bildschirmrand sehen Anwender immer, was gerade passiert. Geöffnete Bediendialoge legen sich halbtransparent über die Messfenster, die dadurch immer ihre volle Größe behalten. Signalflussdiagramme und Vor-und-Zurück-Tasten in den Dialogen vereinfachen die Navigation.

Praxisgerechte Analysetools standardmäßig

Auch hinsichtlich der Analysetools bieten die neuen Scopes einige interessante Möglichkeiten. So führt beispielsweise die QuickMeas-Funktion für ein Signal gleich mehrere Messungen auf einmal aus. Mit dem Fingertipp-Zoom verschafft sich der Anwender einen ersten Überblick über Signaldetails, indem er mit dem Finger den Zoombereich am Signal entlangfährt. Auswählen lassen sich die Werkzeuge über die konfigurierbare Toolbar.

Individuelle Messlösung dank Optionen

Zudem bietet Rohde & Schwarz eine ganze Reihe von Optionen, mit denen der Anwender das Gerät nach seinen spezifischen Anforderungen zusammenstellen kann. Dazu gehören Trigger- und Decodier-Optionen für serielle Protokolle, eine Mixed-Signal-Option mit 16 zusätzlichen digitalen Kanälen und eine Option zur Leistungsanalyse. Das breite Tastkopfportfolio rundet das Angebot ab.