Sigfox Foundation Nashorn-Tracking im IoT

Low-Power-IoT-Sensoren von Sigfox sollen zum Nashorn-Schutz beitragen
Low-Power-IoT-Sensoren von Sigfox sollen zum Nashorn-Schutz beitragen

In einem sechsmonatigen Testlauf will die Sigfox Foundation ein Nashorn-Tracking-System erproben. Dafür werden zehn freilebende Tiere in Afrika mit GPS und den Low-Power-Sensoren von Sigfox ausgerüstet. Die Erkenntnisse des Projekts sollen helfen, die bedrohte Tierart künftig besser zu schützen.

Laut Save the Rhino, einer internationalen Organisation zum Schutz gefährdeter Nashörner, gibt es weltweit nur noch 29.000 Tiere – im Vergleich zu 500.000 vor 30 Jahren. Nashörner könnten in knapp zehn Jahren aussterben, sollte die Wilderei wie bisher ungebremst weitergehen. 

Um die Nashörner künftig besser zu überwachen – und damit auch zu schützen –, unterstützt die Sigfox Foundation  die Naturschützer nun mit ihren IoT-Sensoren. Sie liefern genaue Standortdaten, die über ein sicheres Tracking-System auf dem Sigfox-Netzwerk verfolgt werden.  

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Nashorn-Tracking in freier Wildbahn

Gelebter Tierschutz dank hochintegrierter und langlebiger Tracking-Systeme

Die erste Phase des Experiments,…

…»Now Rhinos Speak« genannt, fand von Juli 2016 bis Februar 2017 statt – auf einem Naturschutzgebiet, das 450 wilde Nashörner im südlichen Afrika schützt.

Die von Sigfox und dem Loweld Rhino Trust gemeinsam durchgeführten Arbeiten bestanden zunächst darin, die Infrastruktur des Sigfox-Netzes aufzubauen: In nur vier Tagen wurde das Low-Power-Wide-Area-(LPWA)-Netzwerk über das Naturschutzgebiet ausgerollt. Drei Sigfox-Antennen, inklusive deren Basisstationen, decken jetzt das gesamte Areal ab. 

Zudem setzen die Tierschützer einen GPS-Tracker-Prototypen ein...

...Implantiert im Horn von zehn Schwarz- und Weiß-Nashörnern, sendet dieser drei Standort-Signale pro Tag über das Sigfox-Netzwerk – und zwar über eine dediziert sichere Plattform, die ebenfalls von Sigfox entwickelt wurde. Eutelsat hat darüber hinaus Pro-Bono-Satelliten-Verbindungen zur Verfügung gestellt.

Die Batterielebensdauer der Sigfox-Module beträgt zwischen einem und drei Jahren, daher müssen die Nashörner nicht häufig eingefangen und mit neuen Batterien ausgerüstet werden.

»Die Sigfox-Geräte erlauben das automatisierte Herunterladen…

...von Standort-Positionen in bestimmten Intervallen«, erklärt.Raoul du Toit, Direktor des Loweld Rhino Trust. »Das Ganze ohne die Notwendigkeit einer konstanten menschlichen Interaktion – im Gegensatz zum herkömmlichen VHF-Radiotracking. Hier wird eine Person benötigt, die das Funksignal hört und mit einer Richtantenne dem Signal physisch folgt, damit die Position des Nashorns bestimmt werden kann.«

»Indem wir wenige GPS-Positionen pro Tag übertragen,…

...vereinfachen wir das Tracking und die Überwachung von gefährdeten Wildtieren deutlich«, fügt Marion Moreau, Sprecherin der Sigfox Foundation, hinzu. »Wir geben den Nashörnern jetzt eine Stimme, jeden Tag, wo immer sie sind. Es ist eine große Hoffnung, bedrohte Arten dadurch besser zu verstehen, um sie besser zu schützen.« 

In dem Naturschutzgebiet wurden bereits…

…weitere Einsätze geplant, um eine größere Anzahl wilder Nashörner mit neuen Geräten auszustatten. Der nächste Schritt dieser Initiative ist, eine neue Generation langlebiger drahtloser IoT-Sensoren zu entwickeln.

»Unser Ziel ist es, 29.000 vernetzte Sensoren zu produzieren, um damit alle lebenden Nashörner auf der ganzen Welt zu verfolgen«, fasst Marion Moreau zusammen. »Wir arbeiten bereits mit einem französischen Tier-Tracking-Unternehmen zusammen. Wir suchen jetzt Spender, um die Produktion sehr kostengünstiger Sensoren zu unterstützen, die in der Lage sind, mehrere Jahre komplett autonom zu funktionieren.«