Optische Messtechnik im Fahrzeugbau Nanofocus und Inpro kooperieren

Jürgen Valentin (l.), Technologievorstand der NanoFocus AG, und Dr. Gerd Eßer (r.), Geschäftsführer von inpro, freuen sich über die Ergebnisse der Kooperation.
Jürgen Valentin (l.), Technologievorstand der NanoFocus AG, und Dr. Gerd Eßer (r.), Geschäftsführer von inpro, freuen sich über die Ergebnisse der Kooperation.

Nanofocus und Inpro haben gemeinsam ein neues optisches Messverfahren für Lackierprozesse im Automobilsegment entwickelt. Aus der Kooperation hervorgegangen ist ein anwendungsspezifisches Messsystem mit Spezialsoftware zur Messung und Oberflächenbewertung des Lackerscheinungsbilds eines Fahrzeugs.

Der erste Eindruck zählt – aus diesem Grund sind das optische Erscheinungsbild eines Automobils und eine gleichbleibend hohe Lackierqualität für alle PKW-Hersteller von hoher Bedeutung. Ebenso gilt es, die Kosten in der Produktion zu optimieren und die Umweltbelastung auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Die Nanfocus AG hat nach den Vorgaben eines Arbeitskreises der Automobilindustrie ein weltweit einzigartiges Verfahren entwickelt, um die Oberflächenqualität in allen Stufen des Lackierprozesses, vom Rohblech bis zum Klarlack, zu bewerten. Es erlaubt zum einen eine prozessumfassende Optimierung und zum anderen eine verbesserte Wareneingangs- und Ausgangsprüfung.

Die hierfür von Inpro entwickelten Software-Algorithmen zur Oberflächenbewertung sind sowohl in stationären Laborsystemen wie in einem speziellen kompakten Mobilgerät nutzbar. »Das neue Messgerät erweitert das Angebot von Nanofocus hinsichtlich innovativer Prozesslösungen für die Automobilindustrie«, so Jürgen Valentin, Technologievorstand der Nanofocus AG. »Durch die enge Zusammenarbeit mit Spezialisten aus der Industrie konnten wir ein für die Anwendung maßgeschneidertes und aussagekräftiges Messwerkzeug entwickeln.«

Dr. Gerd Eßer, Geschäftsführer der inpro Innovationsgesellschaft mbH, freut sich über den Erfolg der Kooperation: »Der Abschluss der Lizenzvereinbarung ist ein wichtiger Schritt, um die Ergebnisse unserer Entwicklung gemeinsam mit der NanoFocus AG zielgerichtet und zügig in die Produktion zu überführen.«