10 Jahre OMS-Group Mit Innovationen für Smart Metering auf Expansionskurs

Mit einem neuen Test-Tool ermöglicht die OMS-Group die Zertifizierung der Kommunikation von intelligenten Messgeräten. Solche Innovationen lassen die OMS-Group weiter expandieren.

Die Zertifizierungsstelle verwendet das Tool, um die Konformität mit der OMS-Spezifikation festzustellen. Mit dem Test-Tool können Hersteller, die unidirektionale Smart-Metering-Geräte nach der OMS Spezifikation entwickelt haben, selbst prüfen, ob sie die OMS Spezifikation richtig implementiert haben, noch bevor sie die Geräte zur Zertifizierung anmelden.

Diese Entwicklung war im Mai 2007 noch nicht abzusehen. Doch die Digitalisierung der Energiewirtschaft und Smart Metering – ohne die OMS-Group wären diese Begriffe inhaltsleer geblieben, die heute im Zentrum der Energiewende stehen.

Das war vor zehn Jahren ganz anders. Damals rief die Arbeitsgruppe DFÜ der figawa Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach e. V. die Initiative Open Metering System ins Leben, um die Anwendung bestehender Normen für eine interoperable Kommunikation von Messsystemen zu überprüfen.

Mit der Open Metering System Group wurde die Idee eines Standards für offene, miteinander kommunizierende Systeme für Strom, Gas, Wärme und Wasser sowie Submetering in diesen Segmenten geboren.

Intelligente Messsysteme für die Energiewende

Inzwischen ist die Digitalisierung der Energiewirtschaft weit vorangeschritten und intelligente Zähler sind zunehmend in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Denn intelligente Messsysteme für Strom, Gas, Wasser und Wärme bilden die Grundlage, um Energieverbräuche reduzieren und erneuerbare Energien effizient einbinden zu können. Erst so lassen sich die Klimaziele der Europäischen Union erreichen.

»Die OMS-Gruppe wurde im Jahr 2007 für die Entwicklung eines Kommunikationsstandards für das automatische Auslesen von Zählerdaten gegründet. Dieser Standard sollte interoperabel, hersteller- und medienunabhängig sein. Eine unserer ersten Aufgaben war die Auswahl und später Anpassung eines geeigneten Kommunikationssystems«, sagt Dr. Werner Domschke, Vorstandssprecher der OMS-Group. Heute fordern fast alle europäischen Länder diese Spezifikationen bei Ausschreibungen für neue Anlagen und sie finden auch auf anderen Kontinenten Beachtung.

Derzeit hat die OMS-Group 54 Mitglieder aus 14 Ländern. »Seit Februar 2017 zertifizieren wir nach OMS Generation 4 für unidirektionale Zähler und wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr auf über 60 Mitglieder wachsen können«, so Domschke.

Arbeitsgruppen sorgen für Innovationen

»Mit unseren Arbeitsgruppen arbeiten wir kontinuierlich daran, Innovationen in der Weiterentwicklung der OMS-Spezifikation zu initiieren, die Basisanforderungen an Geräte zu definieren und die Harmonisierung voranzubringen. Damit leisten die Arbeitsgruppen einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Mitglieder der OMS-Group und der Anwender der OMS-Spezifikation«, erklärt Gotthard Grass, Hauptgeschäftsführer der figawa und Vorstandsmitglied der OMS-Group.